Nanopartikel transportieren ölige Wirkstoffe direkt in die Haut

Boswellia-Nanopartikel Koko

Setzt man Liposomen in Hochdruckhomogenisatoren Öl zu, werden flüssige Nanopartikel gebildet. Flüssige Nanopartikel lösen sich in der Hornschicht auf haben keine schädliche Wirkung auf die Haut. Sie haben eine Schicht mit einem öligen Kern. Fettlösliche Vitamine wie A und E oder auch Nachtkerzenöl, Q10, Boswellia oder Vitamin K werden in ihnen verkapselt. Die Nanopartikel und der Wirkstoff penetrieren zusammen in die Haut. Das Phosphatidylcholin der Schale des Nanopartikel verbindet sich mit den Proteinen (dem Keratin) der Haut und fixiert den mittransportierten fettlöslichen Wirkstoff. So können sie ihre Wirkung stärker entfalten. Gleichzeitig wird die Eigenregeneration der Haut angeregt.
Nanopartikel werden heute fast ausschließlich aus Soja Lecithin, einem Phospholipid-Öl Gemisch, hergestellt. Diese Lipide sind am Aufbau der Zellwände und an der Barriereschicht zwischen den Zellen beteiligt.
Nanopartikel-Dispersionen haben eine wässrige Konsistenz und können lokal aufgetragen werden. Auch als Lotionen erreicht man eine hohe Fettung, die aber sehr schnell einzieht, sich in die Barriereschicht einlagert und die Haut nicht fettig erscheinen lässt. Sie verändern die natürliche Barriereschicht nicht.
Die Nanopartikel sind nicht kennzeichnungspflichtig, da sie biologisch abbaubar und nicht größer als 100 Nanometer sind.

Diese Wirkstoffe gibt es zur Zeit von Dermaviduals® in Nanopartikel verpackt: