Die Hautreinigung ist besonders wichtig

Richtige Hautreinigung beugt Hautstörungen vor

Hautreinigung besonders wichtig bei einer guten Pflegezusammenstellung.

Zu den mit Abstand wichtigsten Produkten in der Hautpflege gehören die Hautreinigung
Sie müssen neben wasserlöslichen Ausscheidungen wie Schweiß auch öllösliche wie Make up und Körperauscheidungen wie Talg einmal am Tag abends entfernen. Auch unlöslicher Schmutz wie Hautschüppchen der Hautoberfläche oder der Staub und Schmutz der Umwelt sollte mit der Hautreinigung einmal am Tag sanft abgereinigt werden. Dabei muss man sich aber im Klaren sein, dass jede Hautreinigung je nach Reinigungsmittel unsere Schutzschicht der Hautoberfläche zerstört. Dieser Säureschutzmantel (Hydrolipidmantel), der einen pH-Wert von ca. 5,5 hat, wird bei aggressiven Hautreinigung vollständig entfernt. Dadurch werden auch die natürlichen Feuchthaltefaktoren, wie Harnstoff (Urea), mit ausgewaschen. Der Wiederaufbau braucht je nach Hauttyp bis zu mehreren Stunden. Deshalb sollte auf die Qualität des Reinigungsmittels für die Hautreinigung geachtet werden.

Hautflora

Mit der Haut haben wir ständig Kontakt zu fremden Keimen, chemischen Substanzen und physikalischen Einflüssen. Haben wir eine gut entwickelte Bakterienflora, den richtigen pH-Wert auf der Haut, eine gut versorgte und glatte Hautoberfläche, die auch nicht unter mineralölhaltigen Pflegeprodukten aufgequollen ist, können sich keine Fremdkeime und potentiell Allergene festsetzen. Vielen ist dieses Problem nach einem Schwimmbadaufenthalt bekannt, wenn sich mal wieder der Fußpilz breit macht.
Auf unserer Haut siedeln sich gleich nach der Geburt Mikroorganismen an. Es befinden sich resistente Keime, die unter normalen Pflegeumständen und sanfter Hautreinigung dauernd und ausgewogen auf unserer Haut vorhanden sind und uns nach außen hin gegen Fremdkeime schützen. Die Anflug- und Durchgangskeime sollten unter diesen Umständen keine stabile Bakterienflora ausbilden können. Unter bestimmten Umständen kann sich eine tempörär resistente dritte Gruppe auf der Haut für eine bestimmte Zeit ansiedeln. Die resistenten Keime auf der Hornhaut und innerhalb der äußeren Epidermisschichten bilden eine stabile Lebensgemeinschaft. Zu starke und zu viele Hautreinigung zerstören diese Schutzschicht.

Zuviel Hygiene ist schädlich

Zuviel Hygiene, dann auch noch mit zu starker Hautreinigung, laugt die Haut aus. Das ermöglicht eine verstärkte Penetration von pathogenen Keimen. Hauteigene Fette aus den Talgdrüsen oder die Kittsubstanzen werden ausgewaschen. Auch durch zu starke Hautreinigung kann eine gestörte Reinsche Membran und bei entsprechender Veranlagung zur Sensibilisierungen führen. Die Hautflora wird zerstört.
Das täglichen duschen zur Hautreinigung muss bei normaler körperlicher Belastung nicht sein. Gezielte Hautreinigung einer Körperregion mit einem Waschlappen machen manches Duschen überflüssig. Sollten dann doch waschaktive Substanzen (Tenside) eingesetzt werden, müssen diese sehr mild aus Zuckertensiden sein und stark verdünnt angewandt werden. Je heißer das Wasser, desto mehr körpereigenes Fett wird der Haut entzogen. Die Fette zwischen den Hornzellen haben u.A. die Aufgabe, die Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Diese Fette sind Ceramide, Lipide und Sphingolipide. Sie werden bis zu 30 % entfernt. Die Folge sind trockene Haut und eine erhöhte Anfälligkeit für Hautkrankheiten. Bei der Pflege sollten diese Substanzen wieder zugeführt und ausgeglichen werden.
Rheinsche Membran, pH-Wert der Haut und Hautflora müssen trotz Reinigung immer erhalten bleiben. Diese Aufgabe müssen wir mit sanfter Hautreinigung und der Zufuhr der richtigen Pflegeprodukte übernehmen. Dieses wird uns in der heutigen Zeit bei der Flut der bunten Werbung sehr schwer gemacht. Die Statistik der zunehmenden Hautkrankheiten sollte uns aber veranlassen, einmal in Ruhe darüber nachzudenken.

Moderne Flüssigseifen – Syndets – sollten zur Hautreinigung gemieden werden

Ein Jucken oder rot werden der Haut nach einem Duschbad zur Hautreinigung ist ein Hinweis auf eine falsche und zu aggressive Pflege oder schon gestörten Barriereschicht.
Dem Körper sollten nach einer Hautreinigung die ausgewaschenen Fette wieder zugeführt werden.
Weiterhin sollte berücksichtigt werden, dass keine Substanzen des Reinigungsmittels auf der Haut verbleiben und die Poren verstopfen. Die Effektivität weiterer Behandlungen mit hochwertigen Pflegecremes, Wirkstoffen und Packungen werden stark eingeschränkt.
Sind schon Hautstörungen wie trockene Haut, schuppige Haut, Barrierestörungen oder atopische Haut aufgetreten, ist der Gebrauch von Reinigungsmilch zu empfehlen, die auch ohne Wasser angewandt werden kann. Der Verlust epidermaler Lipide wird hierdurch vermieden. Für diese Fälle gibt es emulgator- und tensidfreie Präparate zur Hautreinigung. Hier übernehmen natürliche Membranbestandteile wie Phosphatidylcholin die verbindende Funktion zwischen Wasser und Fett.
Reinigungs-Gel bei eher „fettiger“ Haut

Milde und schonende Hautreinigung von Gesicht, Händen und Körper mit hautschonendem Zuckertensid. Für Hauttypen mit der Tendenz „fettig“ geeignet. Das Gel enthält weder schäumende noch nachfettende oder oberflächenaktive Substanzen.
Der Auswascheffekt bei jeder Hautreinigung hinsichtlich hauteigener Schutzstoffe ist vergleichsweise sehr niedrig. Das Zuckertensid zur Hautreinigung wird auf rein pflanzlicher Basis hergestellt.

DMS® Duschcreme

Duschgel bitte sehr sparsam benutzen.

zur sanften Hautreinigung des ganzen Körpers und des Gesichts Tendenz „fettig“.
Die Duschcreme zur Hautreinigung enthält hautschonende, tensidische Reinigungskomponenten in Verbindung mit natürlichen Ölen und DMS®-Komponenten. Sie ist ein Mittelding zwischen Reinigungsgel und Reinigungsmilch. Diese empfehle ich verdünnt für die Körperpflege. Anschließend muss eine Bodylotion, dem Hauttyp entsprechend, aufgetragen werden. Auch kann diese Duschcreme zur milden Hautreinigung des Gesichtes verwendet werden, im Wechsel mit Reinigungsmilch bei einer Haut, die mal eher fettig, mal normal erscheint.

Reinigungsmilch

Reinigungsmilch mit DMS® Koko

zur Hautreinigung mit Gesicht ist wohl eine der sanfteste Art der Hautreinigung. Sie eignet sich zur milden und sanften, doch aber gründlichen Reinigung der Haut, ohne sie zu entfetten. Sie enthält keine Mineralöl und verklebt nicht die Poren. Dank der guten Augenverträglichkeit auch hervorragend zur Entfernung des Augen-Make-ups geeignet.

Durch die Zugabe von hohen Konzentrationen pflegender Inhaltsstoffe zur Hautreinigung, wie hautfreundlicher Öle, natürlichem Vitamin E und natürlichem Feuchtigkeitsspender gibt es auch Reinigungsmilch, die gleichzeitig pflegt. Sie ist geeignet für trockene bis sehr trockene Haut. Selbstverständlich auch frei von Mineralölen.
Reinigungsmilch mit DMS®
zur Hautreinigung für eine normale bis trockene oder auch barrieregestörter Haut. Diese Reinigungsmilch zur Hautreinigung enthält keine tensidischen Bestandteile und aufgrund ihres Gehaltes an DMS® auch keine Emulgatoren. Hier kann von einer pflegenden Reinigung gesprochen werden. Sogar bei Neurodermitis geeignet.
Da dieses Produkt emulgator- und tensidfrei ist, kann es auch bei einer schon barrieregestörter Haut ohne Wasser angewendet werden. Diese Reinigungsmilch ist wie eine Creme aufgebaut.

Gesichtswasser

Der Abschluss einer Hautreinigung im Gesicht ist immer ein Gesichtswasser. Dies wird auf die abgetrocknete Haut aufgetragen. Es stellt sofort den pH-Wert der Haut wieder ein, damit sie auch gleich wieder geschützt ist. Gesichtswasser bereitet die Haut optimal für die nachfolgende Pflege vor.

Lassen Sie sich in einen Beratungsgespräch eine passende Hautreinigung zusammen stellen.

 


 

uncover
Die Entnahme von Teilen meiner Website ist nicht gestattet und wird überprüft.