Eumelanin in den Haaren

Dunkle Haare mit viel Eumelanin kann man am besten mit der Fotoepilation behandeln.

Liebe Leserinnen und Leser,

im vorigen Blogbeitrag sind wir der Frage nachgegangen, wie sich das Licht bei der Fotoepilation auf Pheomelanin auswirkt, das dem Haar die blonde oder rote Haarfarbe gibt. Heute wollen wir uns dem Farbstoff Eumelanin zuwenden, der dafür verantwortlich ist, dass Haare braun oder schwarz sind.

 

Wie wirkt sich das Licht bei der Fotoepilation auf Eumelanin aus, das dem Haar die braune oder schwarze Farbe gibt?

Dunkles Haar mit einem hohen Anteil an dunklen Pigmenten – Eumelanin – spricht gut an auf eine dauerhafte Haarentfernung mittels der Fotoepilation, weil in diesem Fall – anders als bei hellen Haaren – die Wärmeenergie absorbiert werden kann, die nötig ist, um den Haarfollikel so zu veröden, dass keine neuen Haare mehr nachwachsen können.

Am besten funktioniert die Fotoepilation bei Menschen mit dunklen Haaren und heller Haut. Nun haben aber Menschen mit schwarzen oder dunkelbraunen Haaren oft eine dunkle Hautfarbe, was neue Probleme hinsichtlich der Fotoepilation aufwerfen kann:

Je dunkler die Haut, desto problematischer ist eine Haarentfernung allein durch Licht

Besitzen nicht nur die Haare, sondern auch die Hautzellen viel Eumelanin, geht ein Teil der für die Verödung des Haarfollikels notwendigen Wärmeenergie verloren, da diese von den dunklen Farbpigmenten in der Haut teilweise absorbiert werden.

Ab Hauttyp III – sogenannter Mischtyp und Vorstufe zum mediterranen Hauttyp – birgt die Fotoepilation darüber hinaus sogar das Risiko, dass bei der alleinigen Anwendung von Licht das Risiko einer Verbrennung der Haut besteht. Auch Pigmentverschiebungen, die zu fleckiger Haut führen, können die Folge der thermischen Belastung dunkler Haut sein.

Um diese Risiken und unerwünschten Nebenwirkungen zu minimieren bzw. auszuschließen, kombiniert man bei der dauerhaften Haarentfernung mittels Licht-, Laser- und IPL-Geräte die Handstücke mit einer Kühlung und radiofrequenten Strom, um die Wärmebelastung der umgebenden Haut so gering wie möglich zu halten. Zu dieser Methode finden Sie hier noch mehr Informationen.