Korneotherapie |
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Hautpflege mit der Korneotherapie
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Im Einklang mit der Physiologie der Haut
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Die Haut ist unser größtes Organ und unsere Grenze zur Außenwelt. Der Zustand der äußersten Schicht der Haut, des Stratum Corneum, entscheidet darüber, ob unsere Haut glatt und strahlend wirkt, oder strapaziert, rau und schuppig. Unzähligen äußerlichen Einflüssen ist das Stratum Corneum tagtäglich ausgesetzt - und dazu zählen nicht zuletzt Kosmetik und Hautpflege. |
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Das Stratum Corneum - komplexes Gleichgewicht
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Das Stratum Corneum ist schichtförmig in sogenannten Bilayern angeordnet. Es setzt sich unter anderem aus barriereaktiven Stoffen wie Ceramiden und Sphingomyelinen, Cholesterin und Fettsäuren zusammen, die sich in einem Gleichgewicht befinden. Wird diese Homeostase gestört, äußert sich das in einer nicht mehr intakten Hornschicht. Die Hautoberfläche erscheint trocken und rau, sie altert vorzeitig. |
Bilayer |
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Unterstützung der Selbstregeneration
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Herkömmliche Hautpflege lagert sich meist wie ein Film über der Haut an, der zwar die Feuchtigkeit darunter erhöht und vor äußeren Einflüssen abschirmt, die selbstregenerierenden Kräfte der Haut jedoch mindert oder sogar unterdrückt. So zum Beispiel beim Einsatz von Paraffinölen, die okklusiv und filmbildend wirken. Duftstoffe, Konservierungsmittel und Emulgatoren wirken ebenso als Fremdstoffe auf der Haut. Sie können bei einem bereits barrieregestörten Stratum Corneum tiefer eindringen und Irritationen und Allergien auslösen. |
Reparatur der Rheinschen Membran |
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Individuelle Anpassung
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Alle korneotherapeutischen Präparate können modular kombiniert werden und den unterschiedlichsten Hautbildern angepasst werden. In Liposomenpräparaten oder nanoverkapselter Form lassen sich Vitamine A, C, E und K, Coenzym Q 10, Hyaluronsäure, Harnstoffe, Aminosäuren, pflanzliche Wirkstoffe aus Algen, grünem Tee oder Hamamelis eine Vielzahl anderer hautpflegender Wirkstoffe in die Haut transportieren. Dabei erhöhen die Phosphatidylcholin enthaltenden Wirkstoffträger kurzzeitig die Durchlässigkeit der Hautbarriere, sodass die Wirkstoffe gut in tiefere Hautschichten vordringen, wo sie besonders effektiv wirken und Depots ausbilden können. Umgekehrt können Basiscremes mit Membranstruktur die Barriereleistung des Stratum Corneum erhöhen. So kann die Haut beliebig auf Transport- beziehungsweise Sperrfunktion eingestellt werden, was optimale Pflege bei höchstem Hautschutz gewährleistet. |
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26.01.2012 |
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