Phytohormone |
||||||||||||||
Hormone im Körper und Phytohormone
|
||||||||||||||
Hormone sind die winzigen Botenstoffe in unserem Körper. Sie sind für viele lebenswichtige Vorgänge zuständig und wirken u.a. auf unsere Gesundheit und Fitness, unsere seelische Verfassung und unser äußeres Erscheinungsbild. Einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben auch die Sexualhormone. Besonders Frauen leiden während der Menopause unter den Schwankungen ihrer Hormonkonzentration. Am Beginn der Wechseljahre steht der sinkende Progesteronspiegel und erst später kommen die Probleme des Östrogenmangels dazu. |
||||||||||||||
Phytoöstrogene
|
||||||||||||||
Phytoöstrogene wirken wie die vom menschlichen Organismus produzierten körpereigenen Östrogene. Sie werden drei Strukturklassen zugeordnet: den Isoflavonen, den Lignanen und den Coumestanen. Aus der ersten Gruppe sind Genistein und Daidzin am wichtigsten. Natürlich am höchsten dosiert kommen sie in Sojabohnen vor. In asiatischen Ländern konsumieren Frauen traditionell regelmäßig Sojaprodukte wie Tofu und Sojamilch und schützen sich so seit Jahrhunderten vor hormonellen Mangelerscheinungen, die durch die Wechseljahre hervorgerufen werden. |
|
|||||||||||||
Phytoöstrogene in unserer Nahrung:
|
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||
Menge in mg je 100 g Nahrungsmittel
|
||||||||||||||
|
||||||||||||||
Phytogestagene
|
||||||||||||||
Progesteron liefern vor allem Mönchspfeffer, Leinöl und Yams. Das darin enthaltene Diosgenin – eine Vorstufe des weiblichen Progesterons – unterstützt die Hormontätigkeit ohne Nebenwirkungen. Daneben stimuliert es die Bildung von DHEA – dem Vorläuferhormon von Testosteron und Östrogen in den Drüsen der Nebennieren, welches den Alterungsprozess verlangsamt. |
||||||||||||||
Phytoandrogene
|
||||||||||||||
Diese dem männlichen Hormon Testosteron sehr ähnlichen pflanzlichen Wirkstoffe kommen am stärksten konzentriert in Ginseng und Hafer vor. Die durch Ginseng und z.B. Haferflocken erhöhte Testosteronkonzentration bewirkt auch eine allgemeine Steigerung der Leistungsfähigkeit. Die körpereigene Testosteronproduktion ist dabei sehr abhängig vom Zinkspiegel im Körper und lässt sich durch eine zusätzliche Zinkaufnahme erhöhen. In kosmetischen Produkten verarbeitet fördern Phytoandrogene eine festere und straffere Haut. |
Haferbrei |
|||||||||||||
Phyto-Antiandrogene
|
||||||||||||||
Diese pflanzlichen Wirkstoffe vermindern die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen im Körper. Entweder indem sie die Testosteronproduktion hemmen (Sabelfrucht, Lakritz) oder indem Sie die Konzentration von weiblichen Sexualhormonen stimulieren (Soja, Rotklee und Hopfen). |
||||||||||||||
Regen die Bildung von Wachstumshormone an:
|
||||||||||||||
|
||||||||||||||
nach oben |
||||||||||||||
|
26.01.2012 |
||||||||||||||
(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten |
||||||||||||||