Haarverlust ist für Frauen, wie für Männer ein bekanntes und nicht gerne gesehenes Problem.
Wer diese befragt und wenn ehrlich geantwortet wird, dann steht hier die Angst mit dem Verlust von Haaren auch an Attraktivität und Jugend zu verlieren im Vordergrund und in Folge dessen, leiden immer mehr Menschen an mangelndem Selbstbewusstsein. Einige davon werden gar depressiv, oder entziehen sich Ihrem sozialen Umfeld.
Wer nun dieses Problem schon angegangen ist und etliche Mittel und Medikamente gegen Haarausfall ausprobiert hat, dann kann die Haartransplantation, ein chirurgisches Verfahren der Haarumverteilung, in Erwägung gezogen werden.
Grundvoraussetzung ist hier jedoch dann ein noch dicht bewachsener Haarkranz, sowie das der typische genetische Haarausfall vorliegt. Ist diese der Fall, so kommt Haartransplantation in Frage.
Wichtig dann im nächsten Schritt gut zu recherchieren, wie sich z.B. in Internetforen über gewisse Ärzte und in Frage kommenden Techniken zu informieren, oder eventuell unabhängige Berater für Haartransplantation in Betracht ziehen.
Der Arzt sollte auf dieses Verfahren spezialisiert sein, große Erfahrung haben und Haartransplantation in Perfektion beherrschen. Aber nicht nur das mikrochirurgische Talent, sondern auch ein Auge für Ästhetik machen einen guten Arzt aus.
Gerade das Haarlinien Design, also die Erzeugung einer natürlichen Stirn – Haargrenze, ist einer der wichtigsten Punkten bei dem gesamten Eingriff. Haarlinien dürfen von keinem zu erkennen sein und müssen demnach zu 100% natürlich erscheinen. Erst dann kann eine Haartransplantation von Erfolg – einem sehr guten und natürlichen Resultat – gekrönt sein. Eine nicht natürlich wirkende Haarlinie wäre jedoch für die Patienten eine echte Katastrophe, da der psychische Leidensdruck erheblich höher wäre, als vorher. Zudem ist die Reparatur einer schlechten Haartransplantation sehr schwierig und bedarf viel Zeit, sowie erfordert oft mehr als nur eine Behandlung.
Die „Ergebnisnatürlichkeit" einer transplantierten Haarlinie hat daher allerhöchste Priorität und erfordert seitens des behandelnden Arztes großes Geschick, langjährige Erfahrung und nicht zuletzt eine „künstlerische Ader" bzw. einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik.
In der modernen Haarchirurgie haben sich 2 Entnahmeverfahren durchgesetzt, welche ein natürliches Ergebnis garantieren. So lassen sich eigene und transplantierte Haare so gut wie gar nicht mehr unterscheiden. In ihrer Ergebnisnatürlichkeit heben sich deutlich über alte chirurgische Verfahren, wie Mini/Micrografts oder Punchtechnik, ab. Leider werden letztere immer noch sehr oft angewendet.
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Bei dem FUE Verfahren wird mit äußerster Sorgfalt und Präzision die zu transplantierenden Haarfollikel des „Haarkranzes" einzeln mit Hilfe einer feinen Hohlnadel (von 0,75 -0,9 mm Durchmesser) weitgehend aus ihrem Gewebsverband gelöst und anschließend vorsichtig entnommen.
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Das sogenannte Strip Verfahren, bei der ein Streifen, welcher zahlreiche Haarfollikel enthält, aus dem hinterem Haarkranz geschnitten wird und anschließend fein – zumindest wenn modern gearbeitet wird - mit einer speziellen Technik verschlossen wird. Der Vorteil dieser Verschluss-Technik ist, dass die Narbe sehr fein ist und Haare durch das Narbengewebe wachsen, so dass die Narbe bei normaler Wundheilung kaum zu entdecken ist
Bei der Haartransplantation (engl. hair transplant – hair restoration) werden die gewonnen Haarfollikel, nachdem der Arzt Empfangslöcher geschlitzt hat, umverteilt. Die Art und Weise wie diese Löcher gemacht werden, hat auch einen großen Einfluss auf ein natürliches Ergebnis. So wird die Wuchsrichtung und Dichte der Haarfollikel zueinander bestimmt. Als die „State of Art“ Technik gilt heut die Lateral-Slit Technik, welche in Canada erfunden wurde. Leider wird auch diese Technik nicht immer angewandt.
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