Das wichtigste männliche Sexualhormon

männliche Hormon

Testosteron macht den Mann zum Manne

Testosteron, das zu 90 Prozent in den Hoden produziert wird, ist das wichtigste männliche Sexualhormon. Aber auch im weiblichen Körper werden geringe Mengen davon in den Eierstöcken und der Nebennierenrinde gebildet. Im Gegensatz zu den weiblichen Sexualhormonen – den Östrogenen und dem Progesteron –, deren nachlassende Produktion in den Wechseljahren zu körperlichen und seelischen Befindlichkeitsstörungen führen kann, ist es beim Testosteron eher umgekehrt: Nicht zu wenig, sondern zu viel Testosteron macht vielen Frauen jenseits der 40 zu schaffen.

Die Aufgaben im Organismus

Als Androgen kommen dem Testosteron wichtige Aufgaben im männlichen Körper zu: Testosteron steuert die Entwicklung der primären und sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale und ist daher sowohl an der Heranbildung von Penis, Hoden und Prostata beteiligt als auch an dem männlichen Behaarungsmuster, der männlichen Fettverteilung (Apfelform) und der Stimmhöhe, die tiefer ist als bei den Frauen. Auch die Samenproduktion und die Libido sind eng mit der Menge des im Körper befindlichen Testosterons verbunden, und auch bestimmte, als typisch männlich geltende Charaktereigenschaften wie Mut und Aggressivität, hängen mit diesem Sexualhormon zusammen.

Testosteron hat zudem eine positive Wirkung auf den Muskelaufbau und den Fettstoffwechsel. Außerdem werden das Haarwachstum und die Kollagenproduktion der Haut von diesem Sexualhormon mitbestimmt – auch bei Frauen.

Dies kann zu vermehrten Haarwuchs im gesicht kommen, das dann eine dauerhafte Haarentfernung nötig macht.

Testosteron erniedrigt Testosteron erhöht
Ursache
  • Stress
  • Klimakterium virile
  • Leberzirrhose
  • Menopausale Östrogengabe
  • hormonelle Fehlsteuerung
  • Testosteron produzierende Tumore
  • Androgenmissbrauch
  • Leberzirrhose
mögliche Symptome
  • Müdigkeit
  • trockene, empfindliche Haut
  • verwinderter Bartwuchs
  • Haarausfall
  • Übergewicht
  • Akne
  • fettige Haut
  • Bartwuchs
  • Kopfhaarausfall
  • unregelmäßiger Menstruatonszyklus
  • Unfruchtbarkeit

Veränderungen des Testosteronspiegels in den Wechseljahren

Obwohl es auch Frauen gibt, die von Geburt an einen sehr hohen Testosteronspiegel haben, ist es in der Regel so, dass es ab den Wechseljahren zu einer erhöhten Hormonkonzentration im weiblichen Körper kommt. Diese Erhöhung ist allerdings nur relativ zu sehen, da sie dadurch entsteht, dass die weiblichen Sexualhormone deutlich weniger werden und sich dadurch die Proportionen verschieben.

Anzeichen einer solchen Testosteron-Dominanz können folgende Symptome sein: Veränderungen in der Fettverteilung (von der Birnenform zur Apfelform), eine tiefer werdende Stimme und unter Umständen auch die Ausbildung eines Damenbarts sowie unerwünschter Haarwuchs rund um die Brustwarzen.

Der höhere Testosteronspiegel kann für Frauen aber durchaus auch positive Auswirkungen haben: mehr Testosteron im Körper kann Frauen dabei helfen, sich gegenüber anderen besser zu behaupten. Außerdem kann auch das weibliche Sexualleben davon profitieren, wenn der Testosteronspiegel höher ist als in jungen Jahren.

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