Natürliche Hormontherapie

Naturidentische Hormone in Cremform.

Bioidentischen Hormone können auch bei Männern angewendet werden.

Die Zeiten, in denen Frauen zur Linderung ihrer Wechseljahrsbeschwerden sehr schnell eine künstliche Hormonersatztherapie angeboten wurde, sind vorbei. Zu groß sind die Risiken und Nebenwirkungen, die von diesen körperfremden Hormonen ausgehen und die von Thrombosen über Leberschäden bis hin zu einem erhöhten Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, reichen. Dass sich Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gewichtsprobleme und andere Symptome einer nachlassenden Hormonproduktion in den Wechseljahren auch ganz natürlich behandeln lassen, zeigt die Therapie für naturidentische Hormone.

Dr. Rimkus war einer der 1. Frauenärzte der sich für naturidentische Hormone bei Frauen, später auch für Männer einsetzte und die Dr. Rimkus® Methode entwickelte.

Im Gegensatz zur klassischen Hormonersatztherapie entsprechen die natürlichen Hormone, die aus Sojabohnen, Yamswurzeln und anderen Phytohormon haltigen Pflanzen labortechnisch hergestellt werden, in ihrem chemischen Aufbau ganz genau den körpereigenen Hormonen der Frau. Natürliche Hormone werden vom Organismus folglich auch nicht als fremde Substanzen eingestuft, auf die der Körper mit Abwehr reagieren müsste. Mit unerwünschten Nebenwirkungen bei naturidentischen Hormonen ist daher nicht zu rechnen, zumal der Körper sogar mit einer etwaigen Überdosierung problemlos fertig wird, und eine zu große Menge einfach abbaut. Die aktiven Hormone im Körper werden vor Therapiebeginn mit einem Hormonspeicheltest bestimmt.

Mögliche Symptome:

  • Zyklusstörungen
  • prämenstruelle Beschwerden (Brustspannen, unreine Haut usw.)
  • Zwischeblutungen
  • Zyklusstörungen
  • vermehrter Haarwuchs
  • Haarausfall
  • vorzeitige Hautalterung
  • Augentrockenheit
  • vermehrtes Schwitzen
  • usw.

Bioidentische Hormone in Creme oder Tablettenform?

Eine Hormonersatztherapie mit naturidentischen Hormonen kann sowohl in Tablettenform als auch mit Hilfe von Hormoncremes durchgeführt werden, wobei die Behandlung mit Cremes gegenüber der oralen Therapie entscheidende Vorteile hat. So können Hormoncremes leichter individuell dosiert werden, als es bei Tabletten möglich ist. Auch müssen Cremes längst nicht so hoch dosiert sein wie Tabletten, da die Hormone über die Haut aufgenommen werden und nicht erst durch das gesamte Verdauungssystem hindurchmüssen, wo etwa drei Viertel von ihnen über die Leber inaktiviert werden. Bei der Aufnahme über die Haut der Hormone gehen hingegen lediglich knapp 10 Prozent verloren, was bedeutet, dass sich durch die äußerliche Anwendung mit niedrigen Dosierungen eine optimale Wirkung erzielen lässt. Ein weiterer Vorteil der Therapie mit Hormoncremes gegenüber der Behandlung mit Hormontabletten ist, dass die Leber nicht belastet wird und so unerwünschte Nebenwirkungen ausbleiben. Z.B. wird Östrogen als Creme über die Haut aufgenommen und über das Blut direkt zu den Östrogenrezeptoren  zur Brust oder Gebärmutter transportiert.

  • Östrogene, das weibliche Hormon
  • Progesteron
  • Testosteron, das männlich prägende Hormon
  • Cortisol unser Stresshormon
  • DHEA das Hormon der Jugend

Wirkungsvoll, aber noch kaum gebräuchlich

Dass die alternative Hormonersatztherapie mit bioidentischen Hormonen bislang noch viel zu wenig angewendet wird, liegt vor allem daran, dass sich diese Hormone nicht patentieren lassen, weshalb die Pharmaindustrie kein großes Interesse an ihnen hat. Diese natürlichen Hormone darf man aber nicht mit Phytohormonen verwechseln-

Bei der ganzheitlichen Hormontherapie werden nicht nur die Defizit der Hormone ausgeglichen, sondern der Körper und die Hormondrüsen werden durch Homöopathie, orthomolekulare Medizin und/oder Phytotherapie angeregt, selbst wieder zu arbeiten. Zur Begleitung sollte auch eine Darmsanierung durchgeführt werden, damit alle Mikronährstoffe, die zur Synthese der Hormone wichtig sind, auch aufgenommen werden.



 

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