Dermis
Lederhaut
Die Dermis oder Lederhaut ist die Hautschicht, die unter der Epidermis, der oberen Hautschicht liegt. Anders als diese ist sie aber nicht gefäßfrei, sondern verfügt über Blutgefäße. Die Dermis – eine andere Bezeichnung ist auch Corium – stellt die Verankerung und die Ernährung der Epidermis sicher. Dass die Dermis auch Lederhaut genannt wird, liegt daran, dass man aus dieser Schicht der Haut durch Gerben Leder herstellen kann.
In der Dermis finden sich außer vielen Blut- und Lymphgefäßen, auch die Kollagenfasern, die Hautdrüsen sowie viele Sinnesrezeptoren . Auch die Haarwurzeln kann bis in diese Hautschicht weit hinein reichen und muss egal mit welchem Verfahren bei der dauerhaften Haarentfernung erreicht wqerden.
Zum Aufbau der Dermis
Die Dermis besteht aus dem Stratum papillare und dem Stratum reticulare.
Im Stratum papillare findet sich Gewebe, das vor allem in jungen Jahren sehr reich an Kapillaren ist. In dieser Hautschicht sitzen die meisten sensorischen Zellen der Haut. Auch sind hier viele Zellen zu finden, die der Abwehr dienen und für die Bildung von Bindegewebe zuständig sind.
In der Netzschicht – dem Stratum reticulare – befindet sich hauptsächlich Bindegewebe, das überwiegend aus elastischen Fasern besteht. Diese Fasern sorgen dafür, dass die Dermis elastisch bleibt und sich anpassen kann. Mit zunehmendem Alter lässt diese Elastizität der Fasern allerdings nach. Je höher der Flüssigkeitsanteil in der Netzschicht ist, desto straffer sieht auch die Haut aus.

