Mögliche Gesundheitsgefahren durch Aluminium im Deodorant
Ein gutes Deo sollte nicht nur frei von Alkohol, Parfüm und synthetischen Duftstoffen sein, sondern auch kein Aluminium enthalten. Aluminium bzw. Aluminiumsalze, die auf Deos und Antitranspirantien auch unter den Bezeichnungen Kalium-Aluminium-Sulfat und Alaunsalz aufgeführt werden, stehen nämlich im Verdacht, gesundheitsschädliche Wirkungen zu entfalten. (Quelle: gesund-einkaufen.com)
Aluminium, das im menschlichen Organismus wie ein Schwermetall wirkt und möglicherweise das Entstehen von Alzheimer begünstigt, nehmen wir nicht nur durch unser Trinkwasser auf, sondern auch durch die Benutzung aluminiumhaltiger Deodorants, die auf die Achselhaut aufgetragen werden.
Deos und Antitranspirantien sind nicht dasselbe
Auch wenn die Begriffe Deodorant und Antitranspirant oft synonym verwendet werden, so handelt es sich dabei doch um zwei verschiedene Dinge:
- Ein Deo hat die Aufgabe, den Schweißgeruch unter den Achseln zu neutralisieren und antiseptisch gegen Bakterien zu wirken. Ein Deodorant verhindert aber nicht, dass sich der Schweiß überhaupt bildet.
- Ein Antitranspirant hingegen verstopft mit Hilfe von Aluminium bzw. Aluminiumsalzen die Poren, so dass nur sehr wenig Schweiß heraustreten kann. Peinliche Schwitzflecken unter den Achseln können so vermieden werden. Damit ein Antitranspirant wirkt, sollte es übrigens nicht am Morgen, sondern am Abend angewandt werden, worauf die apotheken-umschau.de hinweist. Der Grund dafür ist, dass die Aluminiumsalze über Nacht gut einwirken und die Schweißporen zusammenziehen können.
Welche Gefahren von Deos mit Aluminium ausgehen können
Weil aluminiumhaltige Antitranspirantien die Poren weitestgehend verschließen, können aus der Haut unter den Achseln auch keine Giftstoffe zusammen mit dem Schweiß ausgeschieden werden. Dieses Problem scheint auf den ersten Blick vernachlässigbar, da es sich ja nur um kleine Hautpartien handelt, die auf diese Weise blockiert werden. Allerdings sollten gerade Frauen besser Vorsicht walten lassen, da die nicht ausgeschiedenen Giftstoffe sich im Brustgewebe ablagern können. Ob sich dadurch das Risiko für Brustkrebs erhöht, ist unter Experten umstritten.
Da sich Aluminium darüber hinaus auch auf das Gehirn auswirken kann, wird zudem ein Zusammenhang zwischen der steigenden Aufnahme von Aluminiumsalzen und der raschen Zunahme der Alzheimer-Erkrankung diskutiert.
Bedenkt man, wie oft man ein Deodorant oder ein Antitranspirant verwendet und dass in manchen Produkten bis zu 25 Prozent Aluminiumsalze enthalten sind, ist es sinnvoll, sich nach risikolosen Alternativen umzusehen. Wer im Drogeriemarkt nicht fündig wird, sollte daher einmal in seiner Apotheke oder Bioladen nachfragen.
Wer wissen möchte, ob er schon Aluminium im Körper abgelagert hat, sollte eine Haarmineralanalyse durchführen lassen.


