Wie Sie Pigmentflecke erfolgreich behandeln

Pigmentflecke sind in den allermeisten Fällen ein Zeichen für vorzeitige Hautalterung durch zuviel Sonne. Besonders die langwelligen UV-A Strahlen dringen tief in die Basalzellschicht ein. Sie führen zu dauerhaften Schäden der Haut, insbesondere der Kollagen- und elastischen Fasern und schwächen das Bindegewebe. Gleichzeitig bewirken sie die Bildung von freien Radikalen (reaktive Sauerstoffmoleküle), die durch Oxidation die Zellwände angreifen und die Zellstruktur verändern. Andererseits führen freie Radikale zu Ablagerungen wie Lipofuszinen, welche sich als Alterflecken bemerkbar machen. Diese treten besonders gerne an Stirn, Nase, Wangen, Dekolleté und Handrücken genau dort auf, wo sie optisch als störend empfunden werden. Langjährige Sonnenanbeterinnen und auch Solarienbenützer bezahlen ihre sportliche Bräune häufig mit einer ledrigen, dunkel pigmentierten und faltenreichen Haut.

Pigmentflecke auf dem Handrücken

Handrücken mit starker Pigmentierung

Pigmentflecke nach der Behandlung

Nachher – deutlich weniger Pigmentflecken

Ursachen

Neben einer zu intensiven UV-Strahlung sowie einer allgemeinen Veranlagung für Pigmentstörungen gibt es diverse andere Ursachen für die Entstehung von Pigmentflecken:

  • Zu den Erkrankungen, die Pigmentflecken zur Folge haben können, zählen neben Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Akne auch Infektionskrankheiten wie Syphilis oder Herpes Zoster. Stoffwechselstörungen, Zöliakie und Tumorerkrankungen zählen ebenfalls zu den möglichen Ursachen.
  • Begünstigt wird die Pigmentfleckenbildung durch Medikamente, die die Fotosensibilität der Haut erhöhen. Dazu zählen Chemotherapeutika und Antibiotika, aber auch Naturheilmittel wie das Johanniskraut.
  • Die weiblichen Hormone spielen ebenfalls eine Rolle. Frauen, die die Pille oder andere hormonhaltige Empfängnisschutzpräparate verwenden, neigen zur Bildung von Pigmentflecken ebenso wie Schwangere, bei denen die dunklen Pigmentierung nach der Geburt allerdings von allein wieder verschwindet.
  • Ein Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure gilt als weiterer möglicher Grund für Pigmentflecken. Nach Hautverbrennungen und Insektenstichen kann es zu dunklen Hautpigmentierungen kommen.

Melanogenese

Unter Melanogenese versteht man den Prozess der Melanin-Synthese, also der Bildung des braunen Hautfarbstoffes, dessen Aufgabe es ist, die Zellkerne vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne zu schützen und die Erbsubstanz vor Schädigungen zu bewahren. Die Melanogenese ist also ein sinnvoller Vorgang, bei dem sich das Melanin schützend um die Zellkerne der Hautzellen legt.

Es sind die Melanozyten, in denen der Prozess der Melanogenese oder Melanin-Synthese stattfindet. Durch das UV-Licht der Sonne wird dabei das bis dahin inaktive Enzym Tyrosinase stimuliert, das in Kombination mit der Aminosäure Tyrosin zur Bildung des Melanins führt. Der so hergestellte braune Hautfarbstoff wird nun über die Dendriten in die Keratinozyten abgegeben, von wo er in der Folge stetig in Richtung der Hautoberfläche weiterwandert, wie es dem Vorgang der Hauterneuerung entspricht.

Störungen der normalen Melanogenese

Bedingt durch hormonelle Unregelmäßigkeiten können sich bei der an sich normalen Melanogenese Probleme mit der Haut ergeben. Zum Einen kann eine Hyperpigmentierung dazu führen, dass sich die Haut aufgrund einer erhöhten Melaninproduktion- und -einlagerung zu stark braunfärbt. Kommt es dann auch noch zu einer ungleichmäßigen Verteilung der Farbpigmente, sieht die Haut fleckig aus.

Auch das Gegenteil kann der Fall sein, wenn die Melanogenese gestört ist – es kann zu einer Hypopigmentierung kommen, wie es zum Beispiel bei Vitiligo, der Weißfleckenkrankheit, der Fall ist.

Auch wenn es sich bei diesen Folgen einer gestörten Melanogenese „nur“ um kosmetische Probleme handelt und nicht um schwere Erkrankungen, so sind die betroffenen Personen einem teilweise so starken Leidensdruck ausgesetzt, dass zu einer Behandlung geraten wird.

Behandlungsmöglichkeiten für Hautflecken

Großflächige Pigmentflecke im Gesicht, sogenannte Chloasmen, können durch eine Schwangerschaft oder durch Hormongaben entstehen. Diese liegen viel tiefer in der Haut. Hier ist eine Abtragung mit dem Applikator nicht möglich.

Ich biete verschiedene Lösungen in meiner Praxis an, je nachdem welche Form der Pigmentflecke bei Ihnen vorliegen:

  • Cosmelan® – sehr bewährte Methode bei Chloasmen – lesen Sie hier
  • Peeling bei oberflächigen Pigmentflecken – nähere Informationen hier
  • ELOS®-Technik – Behandlung mit Lichtimpulsen
  • Kryo-Therapie für einzelne Flecke – informieren Sie sich bitte hier
  • Melanostop Peeling – eine besondere Form des Peelingverfahrens
  • yellow peel – gegen Pigmentfleckeund – hier finden Sie mehr Informationen

Möchten Sie nach diesem Überblick mehr erfahren? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.



 

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