Dauerhafte Haarentfernung Permanente Haarentfernung Dauerhafte Enthaarung Haarentfernung Rejuvenation Gesichtspflege Kosmetik Anti Aging Hautregeneration Gesundheit Hauternährung Haarausfall Übersicht Video

Unterzuckerung

Hypoglykämie

Von Hypoglykämie oder Unterzuckerung spricht man, wenn der Blutzuckerwert im Blut soweit sinkt, dass die Zellen nicht mehr ausreichend mit Zucker versorgt werden können. Ihre Funktion ist eingeschränkt. Dieser Körperreaktion wird in Deutschland noch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl sie weit verbreitet ist.

Unter anderem können folgende Symptome auftreten:

Auch brauner Würfelzucker ist ungesund.

Hypoglykämie liegt ab einem Zuckeranteil von 40 mg pro 100ml Blut vor. Bei diesem geringen Blutwert leiden die Neuronen im Gehirn an akutem Energiemangel. Bei Blutzuckerwerten über 60 mg/dl spricht man nicht mehr von Hypoglykämie. Die normale Konzentration liegt zwischen 60 und 100 Milligramm (mg) pro 100 Milliliter (dl) Blut. Der Körper ist bestrebt, diesen Wert immer wieder herzustellen. Trotzdem kann man von einer leichten bis mittleren Unterzuckerung betroffen sein. Nicht immer wird dies erkannt, da ein geringer Blutzuckerwert oftmals symptomfrei verläuft. Unterzucker kommt durch unsere falsche Ernährungsweise immer öfter vor, aber nur wenig Betroffene wissen davon.
Einfacher, künstlicher Zucker, wie er besonders reichhaltig in Kuchen, Schokolade und anderen süßen Speisen vorkommt, gelangt nach der Aufnahme sofort und zu schnell in die Blutbahn. Das Blut erleidet einen Zuckerschock. Um den normalen Zuckerpegel wieder herzustellen, bildet die Bauchspeicheldrüse Insulin, das den Zucker aus der Blutbahn in die Zellen transportiert. Bei Menschen, die unter Hypoglykämie bzw. Unterzuckerung leiden, wird zu viel Insulin produziert und der Zucker wird zu schnell und zu viel abgebaut. Die Bauchspeicheldrüse produziert übermäßig Insulin und die Nebennieren stoßen Cortison und Adrenalin aus, wodurch die Glykogenreserven aktiviert werden. Ursache dieser Überreaktion sind meist falsche Essgewohnheiten, wie zu süß, zu viel und schlecht gekaute Nahrung. Nach der Mahlzeit sinkt der Blutzuckerspiegel rapide unter den Normalwert durch die überschießende Insulinproduktion. Bei Diabetes ist der Blutzuckerwert zu hoch, bei Hypoglykämie zu niedrig.
Ein zu geringer Wert ist aber ebenso wie ein zu hoher Blutzuckerspiegel für den Körper schädlich. Bei Unterzucker verspürt man zunächst Heißhunger. In dieser Situation zu zuckerhaltigen Lebensmitteln zu greifen wirkt zwar kurzfristig dem Problem entgegen, verstärkt aber den Negativeffekt weiter. Auch die Alternative, auf Lebensmittel umzusteigen die mit Süßstoffen versehen sind, verstärkt die Unterzuckerung. Trotz Süßstoffzufuhr erwartet der Körper Zucker und produziert Insulin, das den Zuckerwert weiter abbaut.
Durch Unterzucker ausgelöste Symptome sind Depressionen, Kopfschmerzen und Erschöpfung. Bekannt ist, dass Unterzuckerung Aggressivität, Kopfschmerzen, Angstzuständen, Übelkeit, kalten Schweiß, Herzklopfen, Migräne, Epilepsie und Erschöpfung auslösen kann. Ebenso kann das Verdauungssystem beeinträchtigt werden.
Die wichtigste und nachhaltigste Maßnahme bei Unterzucker ist eine Umstellung der Essgewohnheiten. Trockenfrüchte sollten gemieden werden. Sie enthalten zu viel von dem konzentrierten Zucker. Ebenfalls sollte weitgehend auf Weißmehl, geschälten Reis, Schwarztee, Alkohol, Cola und Süßigkeiten verzichtet werden. Kaffee erzwingt eine Adrenalinausschüttung in den Nebennieren. Stresshormone werden gebildet, welche die Leber beeinflussen, gespeichertes Glykogen, also Zucker, in die Blutbahn zu leiten. Da sich alle Hormondrüsen in Dauererregung befinden, wird Hypoglykämie auch als „Stresskrankheit“ bezeichnet. Auch Rauchen verstärkt die Unterzuckerung. Hilfreich sind dagegen alle Gemüse- und Obstsorten, Vollkornprodukte, Sojaprodukte und Kräutertees. Als Nahrungsergänzung empfiehlt sich Vitamin-B und Chrom. Es liefert Energie für die Gehirnzellen und ist für den Glukoseabbau wichtig. Der Fruchtzucker im Obst wird ohne Umwege in Glucose verwandelt und speist die Hirnzellen mit Energie. Dann gelangt der Zucker langsam, ohne Schockeffekt in die Blutbahn. Mäßiger Sport und konsequente Ernährungsumstellung führen langfristig zu einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel und allgemeinem Wohlgefühl.

 


Sie befinden sich hier:


Unterzuckerung und eine schöne Haut >> Unterzuckerung


nach oben


14.02.2010