Sklerodermie

Hautpflege und Sklerodermie

Die Sklerodermie – übersetzt: harte Haut – ist eine seltene Erkrankung des Bindegewebes. Sie zählt zum Kreis der entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Bindegewebe kommt in allen Organen vor und ist verantwortlich für den inneren Zusammenhalt der Organe. Auch ohne weitere spezielle Funktion ist ein gesundes Bindegewebe also unerlässlich für die körperliche Gesundheit.

Man unterscheidet zwei Formen der Sklerodermie. Die progressive systemische Sklerodermie ist eine fortschreitende Verhärtung des gesamten Bindegewebes, einschließlich des in den inneren Organen vorkommenden, wobei einige oder alle Organe in unterschiedlich starkem Ausmaß betroffen sein können.
Die zirkumskripte Sklerodermie hingegen ist auf das Bindegewebe der Haut beschränkt. Bei dieser Form der Bindegewebsverhärtung, deren Ursachen noch nicht geklärt sind, sind unter anderem die Kollagenfasern beteiligt. Kollagen ist eines der Bestandteile des Bindegewebes. Wird es hart und unelastisch, verliert es seine Funktionsfähigkeit.
Die von Sklerodermie betroffene Haut sieht im Frühstadium der Erkrankung geschwollen aus. Später kommt es dann zur Verdickung und Verhärtung der Haut, unter der sich Kalkablagerungen ansammeln. Die Haut sieht zum Schluss wachsartig dünn aus und bedarf besonderer Pflege mit rückfettenden Salben.

Die Hautpflege bei Sklerodermie

Als hilfreich haben sich Basiscremes mit Vitamin A erwiesen, da sie die Regeneration der Haut unterstützen. Um entzündlichen Prozessen zu begegnen, werden Weihrauchharz, Nachtkerzenöl, Omega-3-Fettsäure und Leinöl empfohlen. Zur Anregung der Mirkozirkulation ist Koffein, wie es im Extrakt von grünem Tee vorkommt, eine wertvolle Hilfe. Und bei von Sklerodermie betroffener Haut, die zur Bildung von Ödemen neigt, kann eine Basiscreme mit Echinacea-Extrakt oder Mäusedornextrakt helfen.




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