Resveratrol

Resveratrol und seine Schutzwirkungen

Resveratrol

kommt z.B. viel in roten Trauben vor.

Allgemein gilt Resveratrol als ein Wirkstoff im Rotwein, dem eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Effekten nachgesagt wird. In der Tat ist Resveratrol eines der interessantesten Studienobjekte der letzten Jahre – nicht nur, weil es die Erklärung für das so genannte französische Paradox liefert, also die Antwort auf die Frage, warum die Franzosen trotz eines hohen Verzehrs von Fett und Rotwein weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen als der Durchschnitt der Weltbevölkerung.

 

Wo Resveratrol überall vorkommt

Resveratrol ist ein Bestandteil des Immunsystems der Pflanzen. Außer in Trauben kommt dieses Polyphenol auch in Himbeeren, Erdnüssen, Maulbeeren, grünem Tee und in besonderes hoher Konzentration im japanischen Knöterich vor. In der traditionellen japanischen Medizin wird der Knöterich, der dort Ko-jo-kon heißt, ebenso verwendet wie im indischen Ayurveda, wo die Pflanze unter dem Namen Darakchasava bekannt ist. Vor allem zur Behandlung von Erkrankungen der Leber, des Herzens und der Blutgefäße wird Resveratrol in Fernost schon seit Langem eingesetzt.
Resveratrol aus Trauben kommt vor allem in den Traubenschalen vor und nur in geringen Konzentrationen auch in den Kernen, Stielen, Wurzeln und Reben des Weinstocks. Die höchsten Konzentrationen weisen diejenigen Rebsorten auf, deren Immunsystem besonders viel abverlangt wird. Das erklärt, warum Trauben aus sehr sonnigen Gegenden weniger Resveratrol aufweisen als solche aus Gebieten mit großen Witterungsschwankungen.
Dass in Rotwein mehr Resveratrol enthalten ist als in Traubensaft liegt daran, dass sich Polyphenol in Alkohol besonders gut lösen kann.

Die Wirkungen von Resveratrol


Zu den Hauptaufgaben des Resveratrols, das ja ein Teil des Immunsystems ist, gehört der Schutz der Pflanze vor Pilzen, Bakterien und Virusinfektionen. Auch vor den schädigenden Einflüssen der UV-Strahlung und den Belastungen durch Ozon und Toxine bietet Resveratrol Schutz.
Resveratrol ist ein starkes Antioxidans, das freie Radikale bekämpft, die als Hauptverursacher des Alterungsprozesses gelten.
Außerdem verbessert es die Fließeigenschaften des Blutes und kann die Kapillaren und Gefäßwände stärken, weshalb es nicht nur für übergewichtige Menschen mit dem metabolischen Syndrom von besonderer Bedeutung ist, sondern auch für die Behandlung von Hauterkrankungen wie Couperose und Rosacea so wie für die Prävention und Therapie von Krampfadern und Besenreisern.
Welche Bedeutung Resveratrol vor allem für die Gesundheit der Haut hat, erkennt man schon allein daran, dass es einen viermal höheren Zellschutz vor Umwelteinflüssen bietet als das als Hautschutz-Vitamin weithin bekannte Vitamin E!
Die Einsatzmöglichkeiten von Resveratrol erstrecken sich aber noch weiter. So kann es Entzündungen hemmen, zur Vorbeugung vor Thrombosen eingesetzt werden und zur Desensibilisierung bei Allergien. Und besonders verheißungsvoll ist die Beobachtung, dass sowohl der körperliche als auch geistige Altersverfall durch die Einnahme von Resveratrol aufgehalten werden kann – zumindest im Tierversuch.

So gesund das tägliche Glas Rotwein auch sein mag: Allein über die Nahrung kann man niemals die Mengen von Resveratrol aufnehmen, die man braucht, um den bestmöglichen Nutzen aus diesem Wirkstoff zu ziehen. Dafür ist die Einnahme von hoch dosiertem Resveratrol in Kapselform nötig.



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