Bedeutung der Pflanzenöle
Die gesundheitliche Bedeutung der Pflanzenöle
Es sind vor allem die essentiellen Fettsäuren wie Omega-3, die bestimme Pflanzenöle so wichtig für eine gesunde Ernährung machen. Mit der Auswahl des richtigen Fettes bzw. Öls kann man sogar Rheuma, Arthritis, Allergien und Neurodermitis lindern und den Alterungsprozess verlangsamen.
Der gesundheitliche Nutzen der Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, sondern durch die Nahrung aufnehmen muss.
Omega-3-Fettsäuren verhindern die Verklumpung der Blutplättchen, wodurch die Durchblutung gefördert wird und ein Schutz vor Thrombose entsteht. Den Omega-3-Fettsäuren werden Blutdruck senkende, Gefäß schützende und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Auch können sie Allergien lindern und Neurodermitis bessern.
Pflanzenöle und Kaltwasserfische sind reich an
Omega-3-Fettsäuren
Bei den Pflanzenölen sind besonders das Hanf, Rapsöl und das Leinöl zu nennen. Diese Öle zeichnen sich nämlich durch einen besonders hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aus. Dasselbe gilt für Kaltwasserfische - vor allem für die fettreichen Seefische Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch und Sardine. Fisch sollte man aber nur 2 mal pro Woche essen, da sie aber auch Arachidonsäure enthalten.
Wem Fisch nicht schmeckt oder wem er einfach zu kostspielig ist, kann seine Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren ganz einfach und preiswert durch den täglichen Verzehr von Pflanzenöl sicherstellen. Schon mit 15 g Rapsöl pro Tag ist eine Minimalversorgung des Körpers mit Omega-3-Fettsäuren sichergestellt.
Wichtig für die Haut
Die Omega-3-Fettsäuren spielen für die Haut mehrfach eine wichtige Rolle. Die sind der Bestandteil der Hautzellenmembran und unterstützen so die Barrierefunktion der Haut. Sie stärken die hauteigene Abwehr, beugen Unreinheiten, Entzündungen und Allergien vor. Die aurreichende Durchblutung führt zu einer guten Nährstoffversorgung der Hautzellen. Die Unterbindung chronischer Entzündungen erhält eine jugendliche Haut.
Der Gegenspieler der Omega-3-Fettsäure
sind die Omega-6-Fettsäuren
Omega-6-Fettsäuren wie die Arachidonsäure sind wichtig für die Blutgerinnung, aber auch verantwortlich für Entzündungsvorgänge im Körper. Arachidonsäure hat unter anderem negative Wirkungen auf Krankheiten wie Neurodermitis, Arteriosklerose, Rheuma und Allergien. Auch beschleunigt sie den Alterungsprozess des Organismus.
Da Arachidonsäure vor allem durch den Verzehr tierischer Lebensmittel aufgenommen wird, kann der Verzicht auf Nahrungsmittel wie Fleisch (vor allem Schweinefleisch), Schmalz, Butter, Wurst und Innereien bei vielen dieser Erkrankungen Linderung bringen. Stattdessen sollte man zu Fisch und Pflanzenölen greifen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind.
- Hanföl
- Leinenöl
- Rapsöl
- Lachs
- Makrele
- Hering
- Thunfisch
- Sardinen
Das richtige Verhältnis von Omega-6- zu
Omega-3-Fettsäuren
Wichtiger noch als die absolute Menge der beiden Fettsäuren scheint das richtige Verhältnis zwischen ihnen zu sein. Den besten Schutz scheinen die Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren zu liefern, wenn sie im Verhältnis von etwa fünf zu eins vorliegen. Fest steht, dass bei zu viel Omega-6-Fettsäuren aus pflanzlichen Nahrungsmitteln die körpereigene Synthese der Omega-3-Fettsäuren gestört wird, da beide Fettsäuren um dasselbe Enzymsystem konkurrieren.
Nicht alle Pflanzenöle sind bei entzündlichen
Erkrankungen empfehlenswert
Da der Körper einen Teil der Arachidonsäure selbst herstellen kann, und zwar aus Pflanzenölen mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sind Distelöl, Maiskeimöl und Sonnenblumenöl etwa für Rheumapatienten nicht zu empfehlen. Den besten Erfolg hat man mit einer überwiegend fleischlosen Ernährung mit viel Kaltwasserfisch sowie Rapsöl oder Leinöl.
