Arthrose
Spezialgelatine gegen Arthrose
Arthrose hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Da wir immer älter werden, muss so gut wie jeder damit rechnen, früher oder später an einer Arthrose zu erkranken. Neben genügend Bewegung ist vor allem die Einnahme von Spezialgelatine dafür bekannt, sich positiv auf die Funktionsfähigkeit der Knorpel auszuwirken und so Arthrosebeschwerden vorzubeugen bzw. deren Beschwerden abzumildern. Die Gelatine, die für Therapiezwecke als Nahrungsergänzungsmittel zu kaufen ist, nennt sich Kollagen-Hydrolysat.
Leichte regelmäßige Bewegung wie Nordic-Walking 2-3 mal in der Woche, eine gesunde vollwertige Ernährung im basischen Bereich und ein normales Körpergewicht sind die Grundvoraussetzungen.
Was ist Gelatine und wie gewinnt man sie?
Gelatine (lat.: gelare = steif, erstarren) ist ein Lebensmittel, das aus Knochen und Häuten von Rindern und Schweinen gewonnen wird. Gelatine besteht zu rund 90 Prozent aus Proteinen. Der Rest sind Mineralsalze und Wasser.
Die als gelbliches Pulver bekannte Gelatine erhält man durch ein aufwendiges Produktionsverfahren, bei dem die Sehnen, Knorpel, Knochen und Häute der Tiere gesäubert, extrahiert und erhitzt werden.
Wie Spezialgelatine bei Arthrose helfen kann
Mit zunehmendem Alter oder in Folge von starken Belastungen verlieren unsere Gelenkknorpel allmählich an Elastizität und reiben sich ab. Auch die Versorgung des Gelenks mit Gelenkflüssigkeit geht zurück, so dass die Knorpelschichten nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. In der Folge kann die Knorpelschicht völlig zerstört werden, was zu Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen des Gelenks und zu dem Verlust der Beweglichkeit führen kann.
Bei einer Arthrose geht vor allem Kollagen in den geschädigten Gelenken verloren, was durch die Zufuhr von Gelatine wieder ausgeglichen werden soll. Die Zusammensetzung der Aminosäuren der Gelatine ist beinahe identisch mit der Zusammensetzung der Aminosäuren im menschlichen Gelenkknorpel. Es gibt Studien, die belegen, dass Gelatine teilweise die Darmwand unverändert passieren kann, so dass sich die Bausteine der Aminosäuren auch unverändert in den Knorpel einlagern können.
Das alles erklärt, warum die Einnahme von Gelatine positive Effekte auf eine Arthrose hat. Der regelmäßige Verzehr kann helfen, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhöhen, den Knochenabbau einzudämmen und Schmerzen zu vermindern.
Auch bei der Behandlung der Osteoporose wurden gute Ergebnisse mit der Einnahme von Gelatine gemacht.
Empfohlen wird die Einnahme von Gelatine außerdem Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten müssen oder ihre Gelenke durch Sport stark beanspruchen.
Wann die Zufuhr von Gelatine zwecklos ist
Gelatine kann nur dann das Fortschreiten einer Arthrose aufhalten, wenn die betroffenen Knorpel noch in der Lage sind, sich zu regenerieren. Können sie das nicht mehr, nützt auch der Verzehr von Gelatine nichts.
Außerdem hilft die Zufuhr von Gelatine grundsätzlich auch nur dann, wenn eine vernünftige Bewegungstherapie (bewegen ohne zu belasten!) durchgeführt wird. Ohne ausreichende Bewegung können die Inhaltsstoffe der Gelatine nämlich nicht richtig in den Gelenken verwertet werden.
