Dauerhafte Haarentfernung Permanente Haarentfernung Dauerhafte Enthaarung Haarentfernung Rejuvenation Gesichtspflege Kosmetik Anti Aging Hautregeneration Gesundheit Hauternährung Haarausfall Übersicht Video

Gesunde Knochen

Rückenschmerzen: Prävention statt Reparatur

Rückenschmerzen gehören zu den Beschwerden, die in unserer Zeit eklatant häufig auftreten. Die Ursachen sind zumeist mit einem bestimmten Lebensstil verbunden. Mangelnde Bewegung und die immer gleichen Bewegungsabläufe im Arbeitsleben führen schnell zu Verspannungen. Stress, eine einseitige Ernährung und Übergewicht tun ihr Übriges. Von da ist es nicht mehr weit zu Problemen mit der Wirbelsäule und den Bandscheiben. Abnutzungserscheinungen der Gelenke und Bänder treten auf. Doch wer sich rechtzeitig um einen Ausgleich bemüht, kann dem drohenden Verschleiß entgegenwirken. Je früher, desto besser.

Nahrung für den Knorpel

Zwei Stoffe sind für Aufbau und Wachstum der Knorpel unerlässlich: Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat.
Doch diese Wirkstoffe fehlen zunehmend in der heutigen Ernährung, in der Knorpel- und Bindegewebsbestandteile kaum noch eine Rolle spielen. Zusätzlich verliert der Körper im Zuge des Alterungsprozesses die Fähigkeit der Glucosaminsulfataufnahme durch die Nahrung und infolgedessen auch die Fähigkeit zur Chondroitinsulfatherstellung. So wird die Gelenkschmiere mit zunehmendem Alter immer dünnflüssiger, die Knorpel können nicht mehr ausreichend versorgt werden. Sie schrumpfen und werden spröder. Entzündungserscheinungen und Schwellungen treten auf, Steifheit und Schmerzen machen sich bemerkbar.

Glucosaminsulfat

ist ein Aminozucker, der für den Aufbau von Knorpeln, Sehnen, Bändern und Knochen unerlässlich ist. Daneben spielt Glucosaminsulfat eine wichtige Rolle bei der Reparatur geschädigter und angegriffener Gewebe von Knorpeln und Sehnen, Arterienwänden und Haut und sorgt für Festigkeit und Elastizität. In den Gelenkknorpeln dient Glucosaminsulfat als Baustein und regt zugleich die Knorpelzellen zur Produktion von Kollagen und anderen Knorpelstoffen an. Glucosaminsulfat wird durch die Nahrung aufgenommen.

Chondroitinsulfat

wird im Körper aus Glucosaminsulfat hergestellt. 250-mal größer als Glucosaminsulfat bildet Chondroitinsulfat den Hauptbestandteil aller Knorpel. Seine Aufgabe liegt darin, die ausreichende Wassereinlagerung in die Knorpel zu gewährleisten, damit diese ihre stoßdämpfenden Eigenschaften nicht verlieren. Auch die Ernährung der Knorpel funktioniert über das Einschwemmen von Flüssigkeiten. Daneben wehrt Chondroitinsulfat schädliche Enzyme davon ab, die Nährstoffzufuhr zu blockieren.

Glucosamin- und Chondroitinsulfat wirken gemeinsam dem Verschleiß der Gelenke entgegen und regenerieren bereits angegriffene Knorpel. Zugleich senken die Substanzen die Entzündungsanfälligkeit der Gelenke. Stoffe wie Kupfer, Mangan und Zink unterstützen solche Reparaturprozesse. Bei Mangelerscheinungen können Glucosamin- und Chondroitinsulfatpräparate in Tablettenform zugeführt werden.

Entgiftung und Zufuhr der richtigen Nährstoffe

Omega-3 Fettsäuren

sind reichlich in Lachs enthalten.

Großer Wert sollte auf eine ausgewogene und vor allem mineralstoffreiche Ernährung gelegt werden. Bei chronischer Unterversorgung greift der Körper nämlich auf die eigenen Mineralstoffe aus Knochen, Knorpeln, Nägeln und Haaren zurück. So können die lebenswichtigen Funktionen aufrecht erhalten werden, jedoch zulasten des Organismus, insbesondere der Knochen. Auch ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt spielt eine wichtige Rolle. Denn ein übersäuertes Gewebe lässt den Faserring der Bandscheibe spröde und porös werden.
Die richtige Ernährung sollte basenbildend und vollwertig sein und den Körper mit allen lebenswichtigen Mineralien und Vitaminen versorgen. Ist der Körper bereits übersäuert, müssen zusätzliche Basen zum Ausgleich zugeführt werden.

Liegen bereits chronische Erkrankungen des Bewegungsapparats vor, gehen diese oft mit Problemen des Verdauungstrakts einher. Hier kann eine vorübergehende Umstellung der Ernährung, insbesondere der Verzicht auf tierisches Eiweiß, Beschwerden maßgeblich lindern. Entzündliche Prozesse können durch pflanzliche Enzyme wie Bitterstoffe, Bromelain und Omega-3-Fettsäuren bekämpft werden. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Fisch enthalten. Wer allerdings nicht täglich Fisch essen will, sollte auf Fischöl- oder Emuölkapseln zurückgreifen.
Empfehlenswert ist auch eine gezielte Entgiftung des Körpers von eingelagerten Toxinen, insbesondere von Schwermetallen aus der Umwelt. Die Einnahme schwefelhaltiger Substanzen und schwefelhaltige Bäder können bereits bestehende Beschwerden lindern. Sie unterbinden die Schmerzweiterleitung, wirken abschwellend auf Gelenkergüsse, hemmen Entzündungen und entspannen die Muskeln.

 

Bewegen und Entspannen

Nordic Waking für Bewegung an der frischen Luft.

Liegt Übergewicht vor, kann eine Reduzierung auf Normalgewicht bereits viel zur Entlastung der Gelenke beitragen. Leichte und vor allem regelmäßige Bewegung unterstützen dabei auch Aufbau und Ernährung der Gelenke. Zusätzlich empfiehlt sich ein kontrollierter und gezielter Muskelaufbau, wie er unter Aufsicht in einem Fitness Center durchgeführt werden kann. Kurse zur gezielten Muskelentspannung und Massagen runden ein solches Trainingsprogramm ab.
Selbst in der Nacht kann einiges zum Wohl der Gelenke und Knochen getan werden. Wasserbetten oder Matratzen mit vergleichbarer Wirkung entlasten die Bandscheiben, sodass diese sich während der Nachtruhe wieder mit Wasser füllen und am nächsten Tag ihrer Pufferfunktion für die Wirbelsäule nachkommen können.

Ein kontinuierlich durchgehaltenes Gesundheitsprogramm, bestehend aus richtiger Ernährung, Bewegung und Entspannung, kann Wirbelsäule und Gelenke bis ins hohe Alter beweglich erhalten.

Ein solches Programm beinhaltet im Überblick:

 


Sie befinden sich hier:


Fachpraxis für gesunde Haut >> gesunde Knochen


nach oben


14.02.2010