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Ernährung

Sich gesund ernähren für eine schöne Haut

Nicht nur die Liebe geht durch den Magen, auch unsere Gesundheit wird wesentlich von dem beeinflusst, was wir tagtäglich essen. Das gilt auch für die Gesundheit unseres größten Organs: der Haut, deren Zustand – zu mindestens im Gesicht – für jedermann sofort ersichtlich ist. Darum sollte wer Wert einen auf strahlenden, gesunden Teint legt, den Körper – und damit auch die Haut – mit ausreichend Nähr- und Vitalstoffen versorgen.

Um das zu erreichen, sollte man soweit als möglich auf Junk- und Fast-Food mit viel Zucker, Fett, Konservierungs- und sonstigen Zusatzstoffen verzichten. Stattdessen sollten die Mahlzeiten stets so frisch wie möglich zubereitet sein und variierende Beilagen enthalten. Um den Körper ausreichend mit Vitaminen und sekundären Pflanzenwirkstoffen zu versorgen gehören mehrmals täglich frisches Obst und Gemüse auf den Speiseplan, dazu ausreichend Milch, Milch- und Vollkornprodukte und essentielle Fettsäuren aus kalt gepressten pflanzlichen Ölen. Die Bausteine einer gesunden Ernährung sind:

Vitamine die Gesundheitshelfer

in Tablettenform zur Unterstützung

Für die lebenswichtigen Funktionen unseres Körpers spielen Vitamine eine bedeutende Schlüsselrolle – jedes einzelne an seinem spezifischen Platz im Körper. Und da der Körper Vitamine nicht selbst herstellen kann – lediglich die Synthese von Vitamin D läuft im Körper unter Sonneneinstrahlung ab – müssen sämtliche Vitamine mit der Nahrung aufgenommen werden und das sehr regelmäßig, da sie nur eine geringe Halbwertzeit besitzen. Man unterscheidet:

 

Fettlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine

Fette sind auch wichtig

Hanf-, Lein- und Rapsöle

sind wichtige Omega-3 Fettsäure Lieferanten.

So allgegenwärtig der „Kampf gegen das Fett“ auch ist, können wir nicht gänzlich auf Fett verzichten. Zum Beispiel benötigen wir Fett um die fettlöslichen Vitamine zu lösen und damit nutzbar zu machen. Und vor allem gilt: Fett ist nicht gleich Fett. Gerade die ungesättigten Fettsäuren aus kalt gepressten pflanzlichen Ölen, die häufig in der mediterranen Küche zum Einsatz kommen, haben dem Körper eine Menge zu bieten.

 

Spurenelemente und Mineralien regulieren

Zähne und Knochen müssen aufgebaut, der Säure-Basen-Haushalt reguliert, Reize zwischen Nerven und Muskeln übertragen und der Wasserhaushalt des Körpers reguliert werden. Für all diese Prozesse sind Mineralstoffe zuständig, die fast überall in gelöster Form im Körper vorkommen. Sie heißen beispielsweise Calcium, Magnesium, Zink, Kalium und Natrium (letztere zwei bestimmen den Flüssigkeitsdruck im Gewebe und damit wie prall die Haut ist). Auch wie bei den Vitaminen gilt hier: der Körper kann sie nicht selbst herstellen und ist daher auf die regelmäßige Aufnahme mit der Nahrung angewiesen.

Eiweiße große Vielfalt

Proteine bestehen aus einer Vielzahl von Aminosäuren. Diese können dann, nachdem der Stoffwechsel sie zerlegt hat, neu zusammengesetzt werden, zum Beispiel für die Bildung von Enzymen und Zellwänden bei der Zellteilung.

Sekundäre Pflanzenwirkstoffe schützen

Das sind bioaktive Stoffe, die in den letzten Jahren zunehmen die Aufmerksamkeit von Ernährungswissenschaftlern erregt haben, weil sie viele gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Sie kommen in allen Pflanzen vor und sorgen dort u.a. für Geruch, Geschmack und Farbe. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die Karotinoide.

Antioxidantien wehren Angriffe ab

Durch Umweltbelastungen entstehen zunehmend so genannte freie Sauerstoff-Radikale. Unter Gesundheitsaspekten sind sie eher gefährlich als frei. Antioxidatien (z.B. Vitamine und Spurenelemente wie Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, Selen und Zink) binden die freien Radikale und machen sie somit unschädlich.

Die Qualität schwankt

Obst und Gemüse zu kaufen und zu essen, bedeutet leider noch längst nicht, dass die Nährstoffversorgung stimmt. Neben den Produktions-bedingten Qualitätsmängeln (durch ausgelaugte Böden, zu frühe Ernte, genetische Manipulationen) nehmen die Nährstoffe Schaden durch: Lagern, Säubern, Zerkleinern und Kochen. Damit das Gute daran, das Gute darin bleibt, sollten all diese Vorgänge so schonend wie möglich ablaufen.

Manchmal braucht man mehr

Doch nicht nur der Qualität der Nahrungsmittel kann schwanken – auch der Bedarf des Körpers ist nicht immer derselbe. Besondere Situationen in denen wir eine Extra-Portion Gesundheit benötigen sind beispielsweise:

Die Nahrung ergänzen

Unter solchen erschwerten Umständen müssen wir unseren Stoffwechsel unterstützen, sonst drohen Infektanfälligkeit, Leistungsdefizite, Kopfschmerzen sowie Haut- und Nagelprobleme. Am effektivsten geht das mit Nahrungsergänzungsmitteln zum Einnehmen. Sie gleichen den Mangel gezielt aus und wirken sich somit auch vorteilhaft auf das Hautbild aus. Im kosmetischen Bereich gibt es inzwischen auch eine Vielzahl von Ergänzungsstoffen zum Auftragen auf die Haut.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Frischer Salat

Also denken Sie daran, regelmäßig Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu essen und achten Sie dabei auf die Qualität, z.B. aus ökologischem Anbau. Dazu gehört eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung, damit der Körper auch in der Lage ist, Stoffe zu transportieren und den Körper zu entgiften. 1,5 bis 2 Liter sollten es pro Tag und Erwachsener mindestens sein. Am besten Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees oder verdünnte Säfte. Und um den Stoffwechsel richtig auf Trapp zu bringen, braucht der Körper ausreichend Bewegung: Am besten regelmäßig an der frischen Luft. Das härtet zusätzlich ab. Und wenn bei Kälte, schlechter Luft oder starker UV-Strahlung die Belastungen steigen, gönnen Sie sich eine Extra-Dosis Vitamine für ihre Haut und Ihr Wohlbefinden.

 


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12.03.2010