Hat die Umwelt Einfluss auf unsere Haut?

In der Umwelt lauern zunehmend Gefahren für unsere Hautgesundheit. Die Haut wird dadurch trockener, gereizter und neigt eher zu Entzündungen. Solche Hautphänomene sind nicht nur unangenehm und unästhetisch, sie können uns auch soweit belasten, dass sie weitreichende Folgen auf unser Wohlbefinden und unsere Psyche haben.

Hautfunktionen

In der Regel definieren wir Gesundheit als Abwesenheit von Krankheit. Doch was bedeutet Gesundheit im Fall unserer Haut und wie machen sich Störungen der Hautgesundheit sonst noch bemerkbar? Nur eine gesunde und gut gepflegte Haut ist in der Lage, alle Hautfunktionen möglichst vollständig zu erfüllen. Dazu gehören:Schutz (vor Kälte, Hitze, Strahlung, Druck, Stößen, Reibung, chemischen Einflüssen, Eindringen von Mikroorganismen und Feuchtigkeitsverlust)Wahrnehmung (von Wärme, Kälte, Druck, Berührungen, haptischen Strukturen (Tastsinn) und Schmerz)Signale / Ausdrücken von Gefühlen (Widerspiegeln innerer Zustände durch Erröten, Erbleichen, Gänsehaut bekommen)
Daneben erfüllt die Haut mit Ihren Schmerzpunkten (ca. 200 pro cm2;) auch eine wichtige Warnfunktion: immer wenn wir nicht gut genug auf unseren Körper auspassen (z.B. bei Sonnenbrand, Verletzungen), erinnert sie uns schmerzvoll daran. Nicht zu vergessen ist die wichtige Funktion der Haut als Atmungsorgan.

Hauttypen und Hautgefahren

Handschuhe sind der beste Schutz im Haushalt.

Kein Putzen ohne Handschuhe

Bei Angriffen und Belastungen reagiert nicht jeder gleich: unser Hauttyp bestimmt über die spezifischen Probleme, Gefahren und Schutzwirkungen unserer Haut. Gefahren für die Haut lauern überall, denn mit keinem anderen Organ stehen wir in so direktem Umweltkontakt. Neben den Umweltgefahren, die von Freien Radikalen, Feinstaub, Ruß, Stickoxiden, Ozon, Rauch und Passivrauchen ausgehen, weist auch der Alltag in unseren eigenen Vier Wänden einige Gefahren auf. Schon der Gebrauch von parfümierten, mineralstoffhaltigen Kosmetikprodukten, mit Konservieren wie Parabenen, oder der tägliche Gebrauch von Putzmitteln bei der Hausarbeit, stellt einen Angriff auf die Haut dar. Dabei wird die natürliche obere Schutzbarriere, der Hydrolipidfilm auf der obersten Hautschicht, der Hornschicht, verletzt. Dadurch können Umwelteinflüsse und allergieauslösende Stoffe tief eindringen (Inzwischen leiden ca. 10 % der deutschen Bevölkerung an einem so genannten Kontaktekzem). Auch die tägliche Körperhygiene schädigt den Säuremantel der Haut und sollte deswegen so schonend wie möglich betrieben werden. Weitere Gefahren gehen von Genussgiften wie Nikotin und Alkohol aus. Beim Abbau von Alkohol entstehen im Körper viele schädliche Substanzen, die unter anderem unser Immunsystem schwächen und so zum Türöffner für Erkrankungen werden. Dazu kommt eine heute weit verbreitete Mangelernährung mit der Folge, dass wichtige Vitalstoffe wie Vitamine, sekundäre Pflanzenwirkstoffe und Mineralstoffe fehlen – auch in unserer Haut. Folgen sind dann beispielsweise Ekzeme (juckend, schuppend), Psoriasis, Neurodermitis, Störungen der Wundheilung und Nagelveränderungen. Dazu kommt die Gefahr des Ausbruchs und der Verstärkung von veranlagten Hauterkrankungen.

Hautprobleme und -krankheiten

Krankheitsbilder der Haut gibt es mehr als uns lieb sind. Die häufigsten sind:

  • Akne
  • Allergien
  • Bakterielle Erkrankungen
  • Berufsdermatosen
  • Erkrankungen durch Pilze
  • Erkrankungen durch Vieren
  • Haarausfall
  • Gesteigerter Haarwuchs
  • Nagelerkrankungen
  • Neurodermitis
  • Parasitenbefall
  • Reizungen durch Stoffe in unserer Kleidung
  • Sexualkrankheiten
  • Störungen der Wundheilung, Narben und Narbenwucherungen
  • Talg- und Schweißdrüsenerkrankungen
  • Tumore
  • Warzen
  • Weißfleckenkrankheit

Etwas für die Hautgesundheit tun

Handschuhe sind der beste Schutz im Haushalt.

Schutz vor chemischen Stoffen

Für eine gesunde Haut ist neben der richtigen Körperpflege auch eine gesunde Ernährung von Bedeutung. Eine Ernährungsumstellung kann man auch mit einem Heilfasten beginnen, um den Körper erstmals zu Entschlacken. Getreu dem Motto: Schönheit kommt von innen, sollte man dem Körper alles Notwendige regelmäßig in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Verwenden Sie für die tägliche Pflege eine dermatologische Gesicht- und Körperpflege, Handschuhe wenn Sie es mit aggressiven Reinigungsmitteln zu tun haben und vermeiden bzw. minimieren Sie vor allem folgende Sünden: falsche Ernährung, Alkohol, Nikotin, Sonne und Solarium, Stress, zu wenig Schlaf, zu viele Reinigungsmittel, zu lange und zu heiße Bäder, zu geringe Flüssigkeitszufuhr und Frischluftmangel.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit mir.

 


 



 

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