Häufige Fragen rund um die Haarentfernung mit ELOS
E-Style und anderen Geräten zur Foto-Epilation
Eine permanente dauerhafte Haarentfernung muss kein Wunschtraum bleiben, wie die hier vorgestellte besonders schonende und gleichzeitig sehr effektive Methode der ELOS - Epilation beweist.
Sollten trotz der sorgfältig und gewissenhaft zusammengestellten Informationen auf diesen Seiten noch Fragen offengeblieben sein, finden Sie an dieser Stelle die am häufigsten anzutreffenden Probleme auf einen Blick dargestellt und zusammengefasst.
Somit können Sie sich von den Vorteilen einer solchen Behandlung mittels ELOS - Epilation selbst überzeugen. Von der Vorstellung dieser besonders schonenden Methode zur permanenten Haarentfernung über Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung bis hin zur Vorgehensweise während einer Behandlung mit der ELOS - Epilation werden hier fast alle Themen übersichtlich aufbereitet und erläutert.
Da an dieser Stelle jedoch immer nur eine Auswahl an Wissenswertem präsentiert werden kann, ist für die restlose Klärung aller individuellen Fragen und Probleme ein persönliches Gespräch ratsam und vor einer Behandlung unbedingt notwendig. Während einer solchen Kundenberatung vor Ort lässt sich die Basis für die weitere Vorgehensweise besprechen und alle offenen Fragen die Behandlung betreffend können dann restlos abgeklärt werden. Nur so ist es möglich, den Ansprüchen jedes Einzelnen gerecht zu werden, und optimal auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Hauttypen einzugehen.
Schließlich weist die Haut eines jeden Menschen kleinere oder größere Unterschiede zu Anderen auf. Allergien und Unverträglichkeiten haben ebenso Einfluss auf die Vorgehensweise der dauerhaften Haarentfernung mit der ELOS - Epilation wie die Beschaffenheit des größten Körperorgans selbst.
Schauen Sie doch einfach ganz unverbindlich in unserer Praxis vorbei, und machen Sie sich in einem persönlichen Gespräch ein Bild von den Vorteilen und Möglichkeiten einer ELOS - Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung.
Nicht unerheblich für die Wirksamkeit bei der Photoepilation ist das Handstück. Lediglich dann, wenn dieses eine Kühlung aufweist, ist nämlich eine höhere Leistungsabgabe an die zu behandelnden Hautareale möglich. Weiterhin ist es ein Erfahrungswert, dass die Kunden umso weniger Leistung tolerieren, je größer das Handstück ausfällt. Der Hintergrund ist so einfach wie einleuchten, denn auch eine vorhandene Kühlung hier durch die Ansprache verschiedener Rezeptoren auf großen Hautarealen einen inakzeptablen Schmerz mit sich bringen, denn ab einer gewissen Einflusstemperatur agieren die Wärmerezeptoren der Haut als Schmerzrezeptoren.
Des weiteren ist es bis heute aus technischen Gründen noch nicht möglich eine größere Behandlungsfläche als 3 qcm mit einer Lampe gleichmäßig auszuleuchten.
Das IPL-Gerät ist das Basisstück, um die Photoepilation durchzuführen. Dazu stellt sich gleich die Frage, welche Parameter ein wirklich gutes IPL-Gerät aufweisen sollte hinsichtlich der Joule, der Blitzlänge und weiterer Werte, um perfekte Photoepilation zu ermöglichen. Sind aber überhaupt allgemeingültige Werte vorhanden, die solche IPL-Geräte bewerten? Die Beantwortung der macht eine Beschäftigung mit der Thematik notwendig. Wichtig ist dafür, dass das IPL-Gerät für die Haarentfernung, nicht aber für die Hautverjüngung eingesetzt werden soll. In diesem Falle gilt es Folgendes, zu beachten:
Ist zu wenig Energie vorhanden, dann findet keine dauerhafte Haarentfernung statt. Lediglich die sogenannte Telogenphasenverlängerung ist dann das Ergebnis dieser Behandlung mit wenig Energie. Erst nach vielen Sitzungen stellen sich dauerhafte Erfolge ein, die Effekte sind nicht sofort nach der Behandlung spürbar. Aufgrund der unterschiedlichen Lichtspektren, über die einzelne Geräte verfügen, ist ein Grenzwert, den das IPL-Gerät aufweisen sollte, nur sehr schwammig zu benennen. Ein direkter Vergleich ist aufgrund vieler unterschiedlicher Werte auch nicht objektiv möglich. Nur eine Frequenz, nämlich der Laser, kann als Wert, den das Gerät aufweisen sollte, jedoch klar definiert werden. Bei Dioden- und Rubinlasern liegt dieser Wert über 30/qcm. Erst ab diesem Laserwert beim Gerät kann eine stabile und somit dauerhafte Haarentfernung erwartet werden. Dies kann man wohl annähernder auch auf IPL, ELOS und E-Style übertragen werden. Weiterer wichtiger Wert ist die Impulsdauer, die das Gerät aufweisen sollte.
Die ELOS-Epilation ist ein Epilationsverfahren, das sich aus IPL-Xenon-Lampe, radiofrequentem Strom RF und Kühlung in einem Impuls zusammensetzt. Vorteil ist, dass die IPL-Epilation noch vom radiofrequenten Strom in seiner Wirkung unterstützt wird. Es wird nicht eine einfache Addition von zwei Energien, sondern ein wichtiges Zusammenspiel von zwei unterschiedlichen Energieformen erreicht. Die Hautbelastung wird minimiert, die Eindringtiefe für die tief sitzenden Haare wird erhöht. Auch für die feineren Haare wird noch ausreichend Energie für die erfolgreiche Verödung produziert. Der Impuls kann auch in mehrere einzelne Impulse zerlegt werden. Die dunkleren Hauttypen werden so auch erfolgreich behandelt.
Nachdem Sie telefonisch mit mir einen Termin ausgemacht haben, findet ein kostenloses, unverbindliches Beratungsgespräch ab. Es erfolgt eine genaue Anamnese und Ihnen wird genau die Technik der ELOS-Epilation erklärt. Nach Aufnahme Ihrer genauen Daten erfolgt ein Probeimpuls. Sie erhalten einen Aufklärungsbogen zur weiteren Information für zuhause. Zur Behandlung wird ein Gel aufgetragen. Hierdurch kann der Licht- und RF-Impuls optimal ohne Verluste in die Haut eingebracht werden. Der Applikator wird dann Step für Step auf die zu behandelnde Hautzone aufgesetzt. Nach erfolgter Behandlung wird das Gel abgetragen und mit Aloe Vera Gel versorgt. Eine Nachbehandlung ist nicht nötig.
Sie könne fast alle Körperzonen behandeln lassen. Sind die Haare zu dicht am Auge, kann man gegebenenfalls auf die Elektro-Epilation umsteigen.
Das hochenergetische, intensive Xenonlicht wird vom Melanin der Haare aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Das Haar und gleichzeitig der Haarfollikel wird von innen erwärmt. Die Eindringtiefe liegt ca. bei 2-3 mm. Der gleichzeitig laufende radiofrequente Strom erwärmt den Haarfollikel und die germinativen Zellen von außen, erhöht die Eindringtiefe bis auf 6 mm für die tiefsitzenden Zellen. Da der hochfrequente Strom Melanin unabhängig ist, kann man ihnen länger laufen lassen und so die Wärmeeinwirkung im und um den Haarfollikel erheblich verlängern. Sie erhalten so bessere Ergebnisse. Um permanente Ergebnisse zu erreichen, braucht man mindestens 30 Joule pro Impuls.
Mit dem hochmodernen und computergesteuerten ELOS-Gerät kann man auch mit dem Mehrfachimpulssystem behandeln. Hier wird der Impuls in mehre kleine Impulse zerlegt, sodass das umliegende Gewebe geschützt wird. Die behandelten Haare halten die Wärme viel länger, während die Haut für den nächsten Impuls schon viel mehr abgekühlt ist. Auch hilft für diesen Prozess auch noch die eingebaute Kühlung.
Je nach Körperregion dauert der Haarausfall 5 bis zu 28 Tage. Sie können ab dem ersten Tag wieder rasieren. Die Haare sollten aber nicht ausgezupft werden.
Mit der hochmodernen ELOS-Technologie können alle melaninhaltigen Haare, auch auf den dunkleren Hauttypen, behandelt werden. Auch die feineren Haare, die weniger Melanin enthalten, können erfolgreich entfernt werden, da der radiofrequente Strom die Wirkung der reinen IPL-Behandlung unterstützt.
Möchten Sie die schnellsten und optimalsten Ergebnisse erhalten, sollten Sie die Haare zwischen den Behandlungen nur rasieren. Die gezupften Haare können in der folgenden Behandlung nicht getroffen werden. Erst wenn das Haar wieder gewachsen ist und sich in der Wachstumsphase befindet, ist eine erfolgreiche Verödung möglich.
Impulsrate und Impulstrains
Während hier einige Geräte mit sehr kurzen Impulsen arbeiten, die im Bereich von wenigen Millisekunden liegen, gibt es darüber hinaus Geräte, die gleiche Energie abgeben, aber in langen Pulstrains - mehreren Impulsen kurz hintereinander - an das Haar abgeben. Hintergrundwissen ist, dass gleiche Lampen, die kürzere Impulse abgeben, deutlich mehr kurzwellige Energie abgeben. Das ist der klare Unterschied zwischen den kurzen und den langen Impulsen, die auf die Körperbehaarung abgegeben wird. Faustregel hier ist, dass die längeren Impulstrains weniger Wirkung bringen, da zwischen den einzelnen Impulsen im Pulstrain eine wirkungsmindernde Abkühlung stattfindet. Das heißt also, der einzelne Impuls sollte so lang wie möglich sein was Haut und Kunde toleriert.
Alle anderen Kompromisse vermindern letztendlich das Endergebnis der Haarentfernung.
Folge ist, dass der Energiewert allein, ohne Impulswerte, keine Aussage über die Wirksamkeit der Geräte bringt.
Je nach Ausgangssituation von 4 - 8 Behandlungen, aber ich hatte auch schon Behandlungen mit 15-mal. Dazu bedarf es eines persönlichen Beratungsgespräches und einer ausführlichen Anamnese.
Sowohl Laser- als auch IPL und ELOS-Epilation eignen sich nicht für die Behandlung von grauen Haaren. Die grauen und IPL resistenten Haare werden erfolgreich mit der Elektro-Epilation behandelt.
Nein, die ELOSTechnik ist eine Kombination von IPL, radiofrequenten Strom und Kühlung in einem Impuls.
Der Laser arbeitet nur mit einer Wellenlänge, ELOS arbeitet mit einem Lichtbündel, Strom und Kühlung. Es gibt diverse Behandlungsprogramme, die auf verschiedene Behandlungs- und Hautsituationen eingestellt werden können.
Die Elos-Technik arbeitet mit IPL-Technologie oder auch Blitzlampentechnik genannt kombiniert mit Strom und Kühlung in einem Impuls. Diese Technik ist in der Lage, wesentlich mehr Energie in die Haut einzukoppeln. Durch gezielte Filter wird das Licht so aufbereitet, dass es gezielt mit den Haaren reagiert.
Wachsen Haare nach einiger Zeit von 2-3 Jahren wieder nach, wurden wahrscheinlich zu schwache Geräte benutzt oder aus Behandlungssituationen zu niedrige Energien eingestellt. Kommen einzelne Haare nach Jahren an die Hautoberfläche, handelt es sich um sogenannte Schläferfollikel. Auch eine Veränderung der Hormonsituation kommt in Betracht.
In der EU benötigt jedes elektrische Gerät eine CE-Zulassung. Also auch Fernseher oder Fön. Dies ist nur zu Ihrer Sicherheit, hat aber nichts mit der Wirksamkeit des Gerätes zu tun.
Der Infrarotbereich wurde nicht herausgefiltert. War nicht sehr angenehm in der Behandlung durch zuviel Wärmeentwicklung auf der Haut und führte durch zu viel UV leichter zu Pigmentverschiebungen.
Der für die Haarentfernung nicht wichtige Infrarotbereich wurde herausgefiltert. Die Behandlungen wurden angenehmer.
Diese Geräte haben ein Wellenspektrum um die 600 nm bis 900 nm und Kühlung in einem Impuls.
ELOS-Geräte gehören zu den Geräten der 3. Generation. Sie haben ein Spektrum von 680 - 980 nm, haben eine optische Stärke von bis zu 4o J/cm², haben Kühlung und haben noch zusätlich den Melanin unabhängigen radiofrequenten Strom mit bis 25 J/cm³ in einem Impuls.
IPL erwärmt den Haarfollikel von innen. Die Stromverteilung ist melaninunabhängig. Der Strom konzentriert sich an der Außenseite des Haarfollikels, dringt nicht in das Haar ein, und erwärmt den Haarfollikel und gleichzeitig die Stammzellen. Die Stammzellen sind für das Haarwachstum. So wird der ganze Haarfollikel erwärmt und nicht nur das Haar. Diese Temperatur wird bis zu 200 ms mit großer Gleichverteilung gehalten. Dadurch ist eine besonders gute Koagulation des Haarfollikels und der Stammzellen möglich.
Um die Sicherheit der Behandlung zu verbessern, wurde ein Schutz gegen ungewollte Energieabgabe, eine permanente Impedanzkontrolle (Hautwiderstand) und eine integrierte Hautkontaktkühlung im Handstück eingebaut. Der Hautwiderstand wird jede Millisekunde während der Pulsdauer gemessen. Das Gerät korrigiert selbst die Energieabgabe des ausgelösten ELOS-Pulses je nach Hautsituation. So wird ein Wärmestau vermieden. Das Handstück führt eine aktive Oberflächen-Kontaktkühlung der Haut auf 5°C. Dadurch wird die Behandlung angenehmer. Die Wärmerezeptoren der Haut, die ab 41 Grad als Schmerzrezeptoren funktionieren, werden nicht so stark mit einer Schmerzantwort in der Tiefe antworten.
Im Durchschnitt wird im Gesicht alle 4-6 Wochen, am Rumpf alle 6-12 Wochen und an den Beinen alle 10-16 Wochen behandelt. Diese Angaben können aber von Kunde zu Kunde variieren.
Zupfen und Wachsbehandlungen, Genetik, Hormone, Stress, Medikamente, Rauchen, Operationen, Klima, alle Methoden wo das Haar aus dem Haarfollikel herausgerissen wird, können das Haarwachstum anregen. Dagegen alle Methoden wo man auf der Hautoberfläche bleibt wie rasieren, schneiden und Enthaarungscreme regen das Haarwachstum nicht an. Dies ist eine grundsätzliche Regel. In meiner Praxis haben aber auch schon Kundinnen beobachtet, dass wenn Sie sich rasieren, dies zu einer Verstärkung des Haarwuchses geführt haben soll.
Dunkle Haare auf heller Haut sind leicht zu behandeln. Die Haare enthalten viel Melanin. Die Lichtenergie wird von dem Melanin optimal aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Der Strom erwärmt den Follikel von außen und hält die Wärme länger im Follikel, so ist eine bessere Verödung mit samt den Stammzellen möglich. Blonde Haare haben weniger Melanin und können so weniger Wärme produzieren und so auch weniger Follikel veröden. Sie brauchen mehrere Behandlungen und Unterstützung der Elektro-Epilation. Graue, weiße und rote Haare haben noch weniger Melanin. Hier empfehle ich ausschließlich die Elektro-Epilation.
Auch die oberste Hautschicht enthält mehr oder weniger Melanin. Je nach Pigmentierung der Haut durch Sonne und Solarium und Pigmentierungstyp muss man seine Behandlung aufbauen. Hier kann zu viel Energie die Haut zu stark belasten. Hier muss mit einer niedrigeren Energie die Behandlung gestartet werden, um zu starke Hitzeentwicklung zu vermeiden.
Behandelt man mit der Foto-Epilation (IPL, Laser und ELOS) bleibt immer eine Restkörperbehaarung übrig. Wenn sie diese noch stören, empfehle ich zur Weiterbehandlung, die Elektro-Epilation einzusetzen.
Je nach Körperzone, hormoneller Situation, ethnischer Herkunft, Haardichte und Haarstärke sind 4-15 Behandlungen von Nöten. Teils zum Abschluss auch nur noch Teilbehandlungen, je nach Körperzone. Die Ursache, warum Haare wachsen, kann durch diese Therapie nicht beseitigt werden. Im Durchschnitt sind ca. 6 Behandlungen nötig. Die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen liegen zwischen 4 Wochen und 4 Monaten, je nach Körperzone.
Vor der Behandlung sollten Sie sich 24 Stunden vorher rasieren. So sind keine Haare mehr auf der Haut und die Haut hat sich über Nacht wieder beruhigt. So sind keine Rötungen mehr vorhanden und die Behandlung läuft angenehmer ab.
Zwischen den einzelnen Behandlungen können Sie die Haare jeden Tag rasieren. Methoden, die die Haare aus dem Follikel herausziehen, wie wachsen, "Epiliergerät für zuhause", zupfen, Faden und Enthaarungscreme, sind verboten.
Sonnenbaden, Selbstbräunungscreme und der Besuch im Solarium sind während der ELOS-Therapie zu unterlassen. Dies ermöglicht den besten, problemlosesten und schnellsten Ablauf, dass sie so schnell wie möglich an Ihr gewünschtes Ziel kommen.
Direkt vor der Behandlung sollte kein Make-up aufgetragen werden. Des weiteren sollte kein Kosmetika mit Inhaltsstoffen, die zu Pigmentveränderungen führen können, verwendet werden. Bitte pflegen Sie Ihre Haut, besonders an den Beinen, mit ausreichend viel Feuchtigkeitscremes und Bodylotions. Eine zu trockene Haut führt zu schlechteren Ergebnissen. Trinken Sie ausreichend viel Wasser. Sollten Sie Medikamente, die die Haut lichtempfindlich machen, einnehmen müssen, teilen Sie mir das bitte mit. Die Behandlung muss dann für die Zeit der Einahme unterbrochen bzw. verschoben werden.
Diese Methode arbeitet gleich auf der Haut und ist nicht invasiv. So können gleich viele Haare mit einem Impuls behandelt werden. So dauert je nach zu behandelnder Fläche die Behandlung von wenigen Minuten bis zu 2-3 Stunden und mehr. Wer nicht so lange still sitzen möchte, kann große Behandlungen auch gerne in 2 Sitzungen durchführen lassen.
Die Haare verbleiben nach der Behandlung im Haarfollikel. Es dauert 1-3 Wochen, bis die Haare langsam aus der Haut geschoben werden. In dieser Zeit sieht es so aus, als ob die Haare noch wachsen. Ein kleiner Test mit der Pinzette zeigt, dass die Haare sich ohne Widerstand aus der Haut ziehen lassen. Sie sollten aber bitte die weiteren Haare nicht ziehen. Dies soll nur ein Test sein. Es werden sonst schlechtere Ergebnisse erwartet.
Bei Einhaltung der im Beratungsgespräch besprochenen Verhaltensweisen besteht keine Gefahr der Nebenwirkung. Nach der Behandlung kann die Haut gerötet sein. Nach ca. 1-3 Stunde ist die Rötung meist vollständig wieder verschwunden.
Vorübergehende Pigmentverschiebungen können entstehen, wenn Sie vorher und hinterher sich einer UV-Bestrahlung aussetzen. Diese verschwinden aber nach mehren Monaten wieder und können mit Camouflage abgedeckt werden.
Eine Schädigung der Haut wie schnellere Hautalterung, Hautkrebs usw. wie nach zu viel Sonnenbaden ist nicht möglich, da der Impuls kein UV-Licht enthält. Tragen sie zu Ihrer Sicherheit immer einen hohen Sonnenschutz auf die zu behandelnde Zone auf. Halten Sie sich nie in der vollen Sonne auf. Bevorzugen Sie bitte den Schatten. Pflegen Sie Ihre haut mit viel Feuchtigkeit.
Die Behandlung sollte nicht durchgeführt werden oder Sie sollten Ihre Behandlung verschieben, wenn Sie in der sonne oder Solarium waren, wenn Sie lichtsensibilisierende Medikamente wie manche Antibiotika, einige Neuroleptika oder manche pflanzlichen Produkte, wie Johanniskraut, einnehmen müssen. Menschen mit sehr lichtempfindlicher Haut müssen vorerst eine Testbehandlung machen lassen. Schwangere behandle ich in meiner Praxis nicht. 3 Monate nach der Entbindung können wir dann die Behandlung wieder aufnehmen bzw. starten. Kunden mit Pigmentstörungen, Neurodermitis, Psoriasis, angeborener Blutungsneigung, oder bei Einnahme von Macumar oder Heparin, Herzschrittmachern, Hautkrebs, Epilepsie, starkem Diabetes und Infektionen im zu behandelnden Areal, kann keine Behandlung durchgeführt werden.
Hautzonen mit Infektionen, Muttermalen, Entzündungen, Tattoos oder Permanent-Make-up müssen großzügig ausgeschlossen werden.
Der Beginn ist jederzeit möglich, wenn Sie 6 Wochen nicht mehr in der Sonne waren und keinen Sonnenurlaub in der nächsten Zeit vor sich haben.
Ich empfehle in meiner Praxis, zwischen den Behandlungen Sonne und Solarium zu vermeiden. Tragen Sie einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutz auf. Sämtlichen beruflichen Verpflichtungen und Freizeitaktivitäten können Sie uneingeschränkt nachgehen.
In meiner Praxis führe ich alle Behandlungen selber durch. Ich begleite Sie von Anfang bis zum Ende der Behandlung. Es gibt also keinen Therapeutenwechsel.
Erfolgreich können nur die Haare in der Wachstumsphase behandelt werden. Je nach Körperzone sind aber nur 10 - 50 % der Haare zu Beginn der Behandlung in der Wachstumsphase. Mit jeder erfolgreichen Behandlung nimmt die Haardichte ab. Je nach Körperzone und Haardichte sind ca. 4-15 Behandlungen nötig. Resthaare werden in meiner Praxis dann mit der Elektro-Epilation restlos entfernt.
Die Haarentfernung mit ELOS kann als endgültig angesehen werden, solange keine hormonellen Störungen vorliegen. Dennoch gibt es keine Garantie auf Lebzeit, den es können bis zu 1000 ruhende Haarkeime pro Quadratzentimeter unter der Haut genetisch angelegt sein. Diese können durch Wechseljahre, Schwangerschaft, der Anti-Baby-Pille, Kortison, Hormontherapien usw. angeregt werden. Um so kürzer die Störung ist, um so weniger neue Haare können gebildet werden. Meine Erfahrung zeigt, dass solch eine Aktivierung des Wachstums schnell mit 1-3 Behandlungen wieder beruhigt wird. Auch gibt es sogenannte Schläferfollikel. Diese sind genetisch so vorprogrammiert, das sie erst in späteren Jahren aktiviert werden. So kann es vorkommen, das in späteren Jahren einzelne Haar noch nachkommen, die ich dann problemlos mit der Elektro-Epilation kurz nachbehandelt werden. Dies kommt aber sehr selten vor.
Es gibt derzeit mir keine Berichte, wo dem Fötus Schaden zugeführt wurde. Der Lichtstrahl ist gar nicht in der Lage so tief in die Haut einzudringen. Um aber allen Gefahren aus dem Weg zu gehen, und immer auf der sicheren Seite zu sein, handhabe ich es in meiner Praxis so, dass der Behandlungsbeginn 3 Monate nach der Geburt gestartet wird. Während der Schwangerschaft wird in meiner Praxis keine Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung durchgeführt. Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.
In meiner Praxis behandle ich die Haare unter den Augenbrauen nicht mit ELOS, wenn zu wenig Platz ist. Dafür kann ich dann die Elektro-Epilation einsetzen. Des weiteren nicht die Nasenlöcher, den inneren Teil des Außenohrs und den Hodensack.
Weiterhin muss man wissen, dass die Ergebnisse bei der Photoepilation nicht ausschließlich vom Gerät, sondern auch vom Hautareal abhängen, das enthaart werden soll. Das Haarwachstum und auch die Beschaffenheit der Behaarung ist an den einzelnen Körperarealen völlig unterschiedlich und so hängt der Erfolg der Behandlung auch von der Auswahl des richtigen Methode für die entsprechende Körperregion ab. Ein Gerät kann also hier an den unterschiedlichen Körperbereichen niemals die gleichen, zufriedenstellenden Ergebnisse bringen.
Ein ausführliches Beratungsgespräch ist vor einer Behandlung immer wichtig.
Ich hoffe, ich konnte vorerst Ihre wichtigsten Fragen schon mal beantworten. Dies ist natürlich nur allgemein möglich. Ganz individuelle Fragen zur Ihrer eigenen Situation können nur in einem ganz persönlichen Gespräch geklärt werden.
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14.02.2010